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„Whiskey in the jar” mit Fred Noe © Beam Suntory Austria (2)

Whiskey-DrinkersGerhard Wanderer (l.) aus dem Nightfly’s mit seinem prominenten Gast an der Bar: Fred Noe, dessen Whiskey-Trail ihn durch die Wiener Bar-Landschaft führte.

© Beam Suntory Austria (2)

Whiskey-DrinkersGerhard Wanderer (l.) aus dem Nightfly’s mit seinem prominenten Gast an der Bar: Fred Noe, dessen Whiskey-Trail ihn durch die Wiener Bar-Landschaft führte.

christian novacek 18.05.2018

„Whiskey in the jar” mit Fred Noe

Fred Noe, Urenkel des Jim Beam-Gründers, gastierte im Rahmen seiner Europa-Tour in drei Wiener Bars.

••• Von Christian Novacek

WIEN. Fred Noe ist ein Mann auf einer Mission: Er will Wissen rund um amerikanischen Whiskey verbreiten. Am liebsten tut er das in der nächsten Whiskey-Bar, und in Wien waren das vorige Woche die D-bar im The Ritz-Carlton, die Nightfly´s American Bar und die Roberto´s American Bar, allesamt im ersten Wiener Bezirk.

„Bei meiner Tour durch die schönsten Städte Europas lerne ich auch einige der besten Bartender der Welt kennen, hebe mit ihnen das Glas und erzähle aus meiner Familiengeschichte, in der wir seit sieben Generationen Bourbon produzieren”, sagt Noe und darf dabei darauf vertrauen, dass seiner Geschichte auch alle brav lauschen. Denn: Fred Noe ist nicht nur Master Distiller bei Jim Beam, sondern leitet als Urenkel von Namensgeber James B. Beam auch das Geschäft des Familienunternehmens. 15 Mio. Fässer hat das Unternehmen Jim Beam seit der Prohibition gefüllt und produziert damit mehr als 50% des weltweit verkauften Bourbons. Noe, in bester Whiskey-Laune auf seiner Bar-Tour: „Für mich geht es hier in Österreich, das kein klassisches Land ist, in dem man Whiskey trinkt, darum, neue Whiskeygenießer in der Jim Beam-Familie willkommen zu heißen und von unseren Produkten zu begeistern. Come as friend, and leave as family!”

Golden Age of Whiskey

Neben Wien führt Noe sein aktueller Europa Trip noch nach London, Hamburg, Rom und Paris. Alle Schauplätze verbindet ein Gedanke: „Ich glaube fest daran, dass wir in der Mitte eines goldenen Zeitalters für American Whiskey stehen. Mehr Menschen als je zuvor entdecken und genießen heute Bourbon.” Ein Grund dafür mag sein, dass Bourbon nicht nur die Genießer-Klientel anspricht; Bourbon ist ebenso eine Art Kumpel im mitunter garstigen Leben: „Nach einem schlechten Tag können Sie Ihren Bourbon auch schon mal direkt aus der Flasche trinken”, erläutert Noe. Denn das macht zwar nicht unbedingt aus dem schlechten einen guten Tag, aber, so Noe, „immerhin geht dann der schlechte Tag schneller vorbei.”

Tipps für Bourbon-Fans

Der Jim Beam 7th generation Master Distiller Noe hatte noch weitere handfeste Tipps auf Lager – deren wahrscheinlich wichtigster: „Trink deinen Bourbon auf jede Art, wie er dir schmeckt.” Mithin ist Bourbon jene Spirituose, die selbst in enger Partnerschaft mit Coca-Cola zu munden versteht.

Straight Bourbon heißt in dem Kontext übrigens, dass das Getränk zwei Jahre in Kentucky lagerte. Highlight am Wiener Whiskey Trail war entsprechend der neue Jim Beam Single Barrel Bourbon, ein Kentucky Straight Bourbon aus handnummerierten Fässern.

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