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Zettelwirtschaft adieu © Editel/Nadja Nemetz

Gerd Marlovits, Geschäftsführer von editel, Österreichs führendem EDI-Dienstleister, sieht das papierlose Büro „Stück für Stück” näherrücken.

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Gerd Marlovits, Geschäftsführer von editel, Österreichs führendem EDI-Dienstleister, sieht das papierlose Büro „Stück für Stück” näherrücken.

Redaktion 08.05.2020

Zettelwirtschaft adieu

Auch bei den KMU stehen die Zeichen bei Belegen und Rechnungen mittlerweile auf Digitalisierung.

WIEN. Vor allem bei KMU sind Belege in Papierform oft noch gängige Praxis. In Zeiten von Homeoffice ist das eine enorme Herausforderung, zumal die Schriftstücke auch noch an die Firmenadresse geschickt werden müssen. „Derzeit setzt bei etlichen Unternehmen ein Umdenken im Bereich der jahrelangen Zettelwirtschaft ein. Gefragt sind vor allem einfache Lösungen zur Digitalisierung von Rechnungen”, erklärt editel-Geschäftsführer Gerd Marlovits.

Automatisch generierte PDF-Rechnungen und Online-Rechnungsportale dienen oft als Einstieg in die Welt des Elektronischen Datenaustauschs (EDI).
Während die Rechnungs­legung bei Geschäften zwischen zwei großen Unternehmen in der Regel sehr einfach über die internationale Datendrehscheibe eXite gelöst wird, läuft bei kleineren Unternehmen vieles noch papierbasiert.

Modernisierungsschub

Den Umständen der Coronakrise geschuldet, werden Digitalisierungsprozesse aktuell – oft als Voraussetzung für Homeoffice – wieder präsenter: Geschäftsprozesse geraten aufgrund vielfacher bzw. längerer Abwesenheiten ins Stocken.

Folgerichtig würden viele Unternehmen „aus der Not eine Tugend machen”, erklärt Marlovits. Derzeit würden viele Unternehmen papierbasierte Abläufe digitalisieren, um Belege von überall aus zugänglich zu machen. Alternativ kämen auch Online-Portale (sogenannte Web-EDI-Portale) zum Einsatz, um speziell KMU-Lieferanten die Möglichkeit zu geben, Aufträge abzurufen. So werden Zahlungsverzögerungen vermieden und die Liquidität auf Lieferantenseite erhöht. (red)

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