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Gerhard Poppe, Vorstandsvorsitzender von Walstead Leykam.

Redaktion 15.03.2019

Walstead Leykam strukturiert um

Details zur aktuellen Neuausrichtung der drei österreichischen Werke.

NEUDÖRFL. Walstead Leykam setzt einen weiteren Schritt, um für die zukünftigen Herausforderungen in der europäischen Druckindustrie (noch) wettbewerbsfähiger zu werden.

Während sich die beiden Werke Müllendorf und Neudörfl im Burgenland auf die Produktion im High-Volume-Bereich (wie etwa die Produktion von Flugblättern mit hohen Auflagen) spezialisieren, wird sich die Walstead NP Druck in St. Pölten in Zukunft auf kleinere und mittlere Auflagen, insbesondere für lokale Kunden, fokussieren. Die Produktionsabläufe werden weiter verschlankt und die ­Synergien zwischen den Werken vor allem im administrativen Bereich noch stärker als bisher genützt. Walstead Moravia­press, das tschechische Werk der Gruppe, wird zum weiteren Kompetenzzentrum für Magazine, Kataloge und Zeitschriften ausgebaut.
„Für uns ist es wichtig, uns nachhaltig für eine erfolgreiche Zukunft aufzustellen und langfristig unsere Standorte abzusichern”, erklärt der Vorstandsvorsitzende Gerhard Poppe.

Starker Wettbewerbsdruck

Die Restrukturierung ist die Folge einer weiteren negativen wirtschaftlichen Entwicklung im ­europäischen Rollenoffsetdruck.

Hauptverantwortlich waren und sind signifikant gestiegene Papierpreise bei gleichzeitigem Preisverfall im Druckgeschäft, bedingt durch Überkapazitäten und entsprechenden Wettbewerbsdruck. (pj)

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