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Nahversorger und Lebensmittelpunkt © Nah&Frisch (2)

Produzenten und Kaufleute Johann und Monika Pscheiden vom Biohof Pscheiden in Kirchberg an der Raab, Lebensgefährtin Barbara Schwanner, Kaufmann Martin Wacker und Sohn Elias (v.l.).

© Nah&Frisch (2)

Produzenten und Kaufleute Johann und Monika Pscheiden vom Biohof Pscheiden in Kirchberg an der Raab, Lebensgefährtin Barbara Schwanner, Kaufmann Martin Wacker und Sohn Elias (v.l.).

Redaktion 09.10.2020

Nahversorger und Lebensmittelpunkt

Ihm wurde Kirchberg zum Lebensmittelpunkt, sein Nah&Frisch Markt Mittelpunkt für alle Kirchberger.

KIRCHBERG/RAAB. Seit mehr als 90 Jahren – in dritter Generation – führte Familie Neumeister das Kaufhaus im oststeirischen Kirchberg an der Raab. Vor rund einem Jahr hatte sie ihren Nah&Frisch Standort an Martin Wacker übergeben. Man habe in Wacker einen jungen, dynamischen und zuverlässigen Unternehmer aus Kärnten gefunden, dem Kirchberg seit geraumer Zeit zum Lebensmittelpunkt geworden sei, hieß es damals.

Umbau & Weiterentwicklung

Dem Markt ließ die Unimarkt-Gruppe (Pfeiffer Großhandel)einen Komplettumbau des gesamten Verkaufsraums inklusive multifunktionaler Lösung mit Lotto, Toto, Tabak und Postpartnerschaft angedeihen.

Auf den Umbau-Lorbeeren will sich Martin Wacker aber keinesfalls ausruhen, vielmehr ist er um eine stetige Weiterentwicklung bemüht. Das sieht man auch am neuen Kommunikationstreffpunkt der Kirchberger. „Durch das neue Konzept ‚mei Eck' von Nah&Frisch haben wir ein gemütliches Plätzchen einrichten können, das von unseren Kunden sehr geschätzt wird. Besonders, da dort auch der Mittagstisch eingenommen werden kann. Gemeinsam haben wir für uns das beste Konzept zusammengestellt.”

Lokal & nachhaltig

Das Konzept beinhaltet unter anderem auch die beliebten, lokalen Spezialitäten „aus’m Dorf”, das „Baby” von Wackers Lebensgefährtin Barbara ­Schwanner, um das sie sich mit viel Herzblut kümmert.

Angeboten werden etwa allerlei Teigwaren aus unterschiedlichstem Getreide, Eingelegtes in den verschiedensten Gemüsekombinationen, Säfte, Wein, Spirituosen – und ein Bio-Zertifikat. Diese staatliche Genehmigung erlaubt Wacker, Bio-Produkte selbst herzustellen – ein Konzept, das ankomme, meint der Kaufmann: „Durch das Coronavirus spürt man enorm, wie wichtig für jeden Einzelnen lokale, regionale und nachhaltige Produkte sind. Auch die Kooperation mit unseren gemeindeeigenen Bauern und Produzenten funktioniert hervorragend.”
Unter den lokalen Produzenten ist auch Kirchbergs Bürgermeister Helmut Ofner. Er und seine Frau versorgen die engagierten Kaufleute speziell mit Kürbiskernprodukten – im Bereich der Nahversorgung eine weitere perfekte Kombination zwischen Bürgermeister und Kaufmann im Ort.

Einstellung & Herzblut

Wie ist dem frischgebackenen Nah&Frisch Kaufmann eigentlich das erste Jahr ergangen? „Der Umstieg von der Gastronomie in den Handel war am Anfang nicht ganz einfach, aber man lernt täglich dazu – mit der richtigen Einstellung und mit Herzblut ist sehr viel möglich”, lacht Martin ­Wacker. Schließlich sei eine gute Infrastruktur wichtig für die Kirchberger und ihre Nachbargemeinden.

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