HEALTH ECONOMY
„App up your Health“ © Gesundheitstechnologie-Cluster/Business Upper Austria

Zum zweiten Mal veranstaltet der Gesundheitstechnologiecluster eine App-Tagung.

© Gesundheitstechnologie-Cluster/Business Upper Austria

Zum zweiten Mal veranstaltet der Gesundheitstechnologiecluster eine App-Tagung.

Redaktion 10.09.2015

„App up your Health“

In Oberösterreich diskutieren Experten die Möglichkeiten und Unterschiede von Apps im Consumer- und Medizintechnik-Bereich.

••• Von Ina Schriebl

LINZ. Ein Leben ohne Apps ist heute kaum noch denkbar. Auch in der Medizintechnik gewinnen sie an Bedeutung, wobei App nicht gleich App ist. Denn zwischen Consumer-App und Medical App liegen Welten. Der Oö-Gesundheitstechnologie-Cluster (GC) hat es sich zur Aufgabe gemacht, den Spannungsbogen zwischen reinen Consumer-Apps bis hin zu Apps als zugelassene Medizinprodukte aufzuzeigen.  

Verschiedene Trends

In der Medizintechnik treffen zwei Trends von Apps aufeinander: reine Consumer-Apps in Kombination mit Health und Lifestyle auf der einen und Medical Apps in Kombination mit Medizintechnik und Regulatory Affairs auf der anderen Seite. Bereits bei der Entwicklung einer medizinischen Software beziehungseeise einer Medical App muss darauf geachtet werden, dass alle relevanten Normen, Richtlinien und regulatorischen Vorgaben eingehalten werden.
Eine entsprechende Fachveranstaltung mit dem Titel „Medtech meets IT: App up your health – from lifestyle to regulatory affairs“ findet am 22. Oktober 2015 an der Johannes Kepler Universität in Linz statt. Die Veranstaltung will auch aufzeigen, welche Erfolgs-Chancen das Thema Apps vor allem auch für Start-ups bietet – sowohl für den Bereich Health und Lifestyle, wie das Beispiel Runtastic zeigt, als auch für den Bereich Medizintechnik (z.B. MySugr).
Die Fachveranstaltung ist die erste gemeinsame Aktivität im Rahmen der erst kürzlich fixierten Kooperation zwischen dem bayerischen Medical Valley EMN e.V. in Erlangen und dem Gesundheitstechnologie-Cluster. In einem Letter of Intent wurde wie berichtet Anfang Juli vereinbart, die bisherige Zusammenarbeit zukünftig enger zu gestalten, um die Innovationskraft deutscher und österreichischer Unternehmen im Technologiebereich zu forcieren und die Wettbewerbsfähigkeit zu stärken.

Anwender einbeziehen

„Je stärker sich die Software und die App von der reinen Lifestyle-Anwendung entfernt, desto größer werden die Herausforderungen. Eines der zentralen Erfolgskriterien ist daher die frühzeitige Einbindung der künftigen Anwender digitaler Lösungen in den Entwicklungsprozess, etwa der Ärzteschaft. Deren Akzeptanz muss zwingend gegeben sein“, sagt der IT-Spezialist Steffen Schmidt von Medical Valley.
Der Gesundheitstechnologie-Cluster der Wirtschaftsagentur Business Upper Austria ist die Schnittstelle zwischen Wirtschaft, Wissenschaft und Medizin. Ziel ist es, die über 220 Partner aus Wirtschaft, Gesundheitseinrichtungen und Forschung im Bereich der Gesundheitstechnologie zusammenzuführen und gemeinsame Projekte zu initiieren. 

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