WIEN. Ein kumuliertes Einsparungspotenzial von rund 600 Mio. € bis 2028 für das österreichische Gesundheitssystem ortet der Biosimilarsverband (BIVÖ). Laut einer aktuellen Studie des Marktforschungsinstituts Iqvia befinden sich für 55% aller Biologika, deren Patente zwischen 2023 und 2027 auslaufen, derzeit keine Biosimilars in Entwicklung. Ein kostendämpfender Wettbewerb durch Biosimilars sei nicht gewährleistet.
Änderung in Erstattung
In der Untersuchung wurden die bevorstehenden Patentabläufe sowie die aktuellen Produktentwicklungsaktivitäten in Europa analysiert. Dabei lag der Fokus darauf, die Situation des Wettbewerbs am europäischen Biosimilarsmarkt zu beurteilen und die potenzielle Lücke bei Biosimilars am europäischen Gesundheitsmarkt und deren kostenintensiven Auswirkungen aufzuzeigen. Es brauche zur Nutzung des Sparpotenzials aber Änderungen im Erstattungssystem. Zuletzt hatte auch Generikaverbandspräsident und BIVÖ-Schriftführer Wolfgang Andiel Reformen zur Stärkung des Produktionsstandortes Österreich gefordert. (red)
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