WIEN. In Europa gibt es kaum noch FSME-freie Zonen. Österreich gilt ohnehin gesamtheitlich als Endemiegebiet, nun häufen sich aber auch Infektionsfälle mit der Frühsommer-Meningoenzephalitis in den nordischen Ländern, Großbritannien und im Mittelmeerraum wie zum Beispiel in Kroatien.
Milch als Überträger
Experten warnen deshalb vor einem erhöhten Infektionsrisiko im Urlaub und erinnern einmal mehr daran, sich gegen FSME impfen zu lassen.
Laut Hermann Laferl, Leiter der Infektionsambulanz der Klinik Favoriten in Wien, gibt es neben Zeckenstichen noch einen weiteren Übertragungsweg: den Verzehr von nicht pasteurisierter Milch. In Polen wurden FSME-Fälle gemeldet, die eindeutig über den Konsum von Milchprodukten zustande gekommen sind. Auch in Österreich gab es bereits solche Fälle. Die Impfung schützt laut Laferl aber in allen Fällen. (kagr)
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