Steigende Herausforderung
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Alzheimer ist die häufigste Form einer Demenzerkrankung. Am 21. September war Welt-Alzheimertag.
HEALTH ECONOMY Redaktion 23.09.2022

Steigende Herausforderung

Bis zu 40% der Alzheimer-Fälle könnten verhindert werden, und bei früher Erkennung könnte das Fortschreiten gebremst werden.

WIEN. Das frühzeitige Erkennen der Alzheimer-Demenz ist für eine rechtzeitige und angemessene Betreuung der Patienten sowie für den bestmöglichen Einsatz potenzieller Behandlungen und Präventionsmaßnahmen von entscheidender Bedeutung. Derzeit sind mehrere wichtige Risikofaktoren identifiziert, die eine Demenzerkrankung auslösen oder beschleunigen können. Bis zu 40% der Fälle könnten durch ein Vermeiden dieser Risikofaktoren verhindert werden, erklärt die Demenzforscherin Elisabeth Stögmann von der MedUni Wien. Am 21. September 2022 war übrigens Welt-Alzheimertag.


Häufigste Demenzform

Die Alzheimer-Krankheit ist die häufigste Demenzform. Es ist eine neurodegenerative Erkrankung, bei der spezifische neuropathologische Veränderungen wie die Anhäufung von Amyloid-beta Plaques und neurofibrillären Tangles im Gehirn zu fortschreitendem Verlust von Neuronen und deren Verbindungen führen. Die Folge sind zunehmende kognitive Einschränkungen. Risikofaktoren sind ein nierigeres Bildungsniveau, das Ausmaß an Luftverschmutzung sowie individuelle Risikofaktoren wie Bewegungsmangel, Rauchen, Übergewicht und Bluthochdruck. Zudem gibt es einen Zusammenhang zwischen sozialer Isolation und Demenz. (red)

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