WIEN. Wundinfektionen nach Operationen oder eine Sepsis zählen in Österreich zu den häufigsten Infektionen, die im Zuge einer medizinischen Maßnahme auftreten – und das trotz hoher Hygienestandards. Jährlich erkranken EU-weit rund vier Mio. Patienten an Krankenhausinfektionen, etwa 37.000 Menschen sterben sogar daran. Ein neues Projekt möchte das mithilfe von Virtual Reality ändern.
Patientensicherheit
Gemeinsam mit dem Wiener Virtual Reality (VR)-Unternehmen Soma Reality wurden mehrere medizinische VR-Module entwickelt, um ärztliches und Pflegepersonal zu schulen. So sollen gleichzeitig medizinische Abläufe trainiert und Hygienemaßnahmen verinnerlicht werden. „Die Schulungen können auf handelsüblichen VR-Headsets installiert und sowohl im Einzelspieler- als auch im Multi-User-Modus trainiert werden“, erklärt Michael Wagner von der Medizinischen Universität Wien, der das Projekt zusammen mit Christoph Klaus (Bild) von der Schülke und Mayr GmbH ins Leben gerufen hat. „Erste Durchläufe zeigen, dass die Schulungselemente die Patientensicherheit erhöhen“, sagt Klaus. (kagr)
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