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Times are a-changing – zum Besseren © chronext.com

Auf der Höhe der Zeit: Auch rare Sammlerstücke verkaufen sich online gut.

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Auf der Höhe der Zeit: Auch rare Sammlerstücke verkaufen sich online gut.

Redaktion 12.04.2018

Times are a-changing – zum Besseren

Zeitgemäße Modellpolitik und Vertriebskonzepte sorgen für neuen Schwung am Uhrenmarkt

••• Von Britta Biron

KÖLN. Eins, zwei, drei im Sauseschritt, es läuft die Zeit, wir laufen mit – das gelingt manchmal besser, manchmal hat man Mühe, mit dem Lauf der Zeit Schritt zu halten. Wobei die Zeit selbst natürlich keine Schuld daran trägt, ob sie als gut oder schlecht empfunden wird. Es sind die jeweiligen Umstände bzw. die geopolitischen und ökonomischen Entwicklungen.
Es geht wieder aufwärts
Die waren 2016 für die Uhrenhersteller schwierig. 2017 hat sich die Lage aber wieder deutlich verbessert. Einerseits sitzt den chinesischen Konsumenten der Yen wieder viel lockerer in der Tasche, und auch die Kauflaune der Chronometrie-Fans anderer Nationalitäten ist wieder gestiegen.
Aber die Uhrenhersteller haben auch selbst eine Menge dazu beigetragen, dass die Zeiten wieder besser werden und bewiesen, dass sie nicht nur die Komplikationen in den Uhrwerken beherrschen, sondern auch mit jenen auf den internationalen Märkten gut umgehen können.
Viele haben das Einsteigersegment stark ausgebaut, und auch der Salon International de Haute Horlogerie (SIHH) im Jänner 2018 hat gezeigt, dass das Konzept „viel Uhr für wenig Geld“ auch weiterhin konsequent verfolgt wird.
Online-Geschäft wächst
Auch die einstige Scheu vor dem Onlinevertrieb werfen immer mehr Nobelmarken über Bord. Und digitale Stores wie die Plattform chronext.com zeigen, dass Luxusuhren und eCommerce gut zusammenpassen. Und zwar nicht „nur“ im Einstiegssegment. Pro Kauf geben chronext-Kunden rund 5.000 € aus, manchmal aber auch deutlich mehr.
So hatte ein Schweizer Kunde im September um 205.000 CHF (rd. 175.340 €) eine Grand Deck Marine Tourbillon aus dem Haus Ulysse Nardin erstanden. Das auf 18 Stück limitierte Modell, das die Watchhunter von chronext.com aufgetrieben hatten, wurde mit Kreditkarte bezahlt.
„Das ist die teuerste Uhr, die bislang europaweit online mit dem Smartphone bei uns gekauft wurde, und ein weiterer Beweis, dass sich das Haute Horlogerie-Geschäft vermehrt ins Internet verlagert”, sagt
Philipp Man, Co-Gründer und CEO von chronext.com.

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