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100 Jahre Missio: Veranstaltungsreigen und Plakatkampagne zum Jubiläum © Katharina Schiffl
© Katharina Schiffl

Redaktion 08.03.2022

100 Jahre Missio: Veranstaltungsreigen und Plakatkampagne zum Jubiläum

WIEN. Missio, die Päpstlichen Missionswerke, gehen mit Nationaldirektor Pater Karl Wallner und seinem Team anlässlich ihres 100-jährigen Bestehens im Jahr 2022 in Österreich neue Wege: Bunt, jung und zeitgemäß, ohne die eigenen Werte und Aufgaben zu vergessen. Vor versammelter Presse und mit prominenten Botschaftern und Wegbegleitern wie Maria Happel, Sergio M. Flores, Yury Revich, Beatrice Körmer wurden im Musikhotel Jaz in the City die Highlights des Jubiläumsjahrs präsentiert. Insgesamt 24 Veranstaltungen österreichweit stehen am Programm, darunter Benefizkonzerte, akademische Tagungen, Jubiläumsfeste, die "Lange Nacht der Kirchen" bis hin zur Seligsprechung der Gründerin Pauline Marie Jaricot und einer glanzvollen Jubiläumsgala unter dem Ehrenschutz des Bundespräsidenten. Eine Plakatkampagne ruft jeden Einzelnen auf, die Welt zu verändern, die Jugendaktion motiviert auch heuer wieder Tausende Jugendliche zum Gutes tun für die Ärmsten der Armen.

Jetzt auch in der Ukraine: Konkrete Hilfe mit der Kirche vor Ort: Plötzlich inmitten einer weltweiten Pandemie und einem Krieg in Europa sind Menschen mit Unsicherheit, Ängsten und Einschränkungen konfrontiert. Es zeigt auch, dass Religion, Glaube und Spiritualität hierbei eine wichtige Rolle spielen. „Wir sind jetzt auch mit unseren Partnern in der Ukraine – Bischöfen, Priestern, Ordensleuten – in Kontakt, um in dieser Situation schnell und unbürokratisch zu helfen. Als Päpstliche Missionswerke sind wir immer dort, wo die Not am größten ist. Auch wir sind jetzt gefordert: Denn wir unterstützen aktuell mit unseren mehr als 600 Hilfsprojekten die Ärmsten der Armen in Afrika, Asien und Lateinamerika. Es ist jetzt wichtig, den Menschen zu zeigen, dass die Kirche aktiv auf Gläubige und Hilfesuchende zugeht und Trost, Kraft und Hoffnung spendet.“

Das der Musik verschriebene Hotel wurde nicht ohne Grund als Location für die Kick-off-Veranstaltung gewählt: Missio wird gemeinsam mit der Electric Church am 29. April die Wiener Votivkirche zu den relevantesten und zeitlosesten Passagen aus der Bergpredigt erklingen zu lassen. Komponiert und modern arrangiert wird das elektrosymphonische Konzert mit visuellen Effekten unter dem Showtitel „On A Hill“ vom Kreativteam der Electric Church, rund um den Star-DJ und international anerkannten Musikproduzenten Sergio Manoel Flores. Der Reinerlös kommt zur Gänze dem Bau des Sankt-Karl-Borromäus-Krankenhaus in Südostafrika zugute. „Musik schafft es, ganz tiefen Glaubensinhalt modern, frisch und gerade auch für junge Menschen greifbar zu machen“, so Pater Karl.

„Wir möchten zeigen, dass die Bergpredigt nicht nur für uns Christen und unsere Gesellschaft Gültigkeit und Relevanz hat, sondern das Leben der ganzen Menschheit zum Besseren verändert hat. Auf diese Weise können an diesem Abend möglichst viele Menschen, gläubig oder nicht, mit der positiven Botschaft erreicht werden und Gutes tun“, so der Mastermind Sergio Flores.

Gutes tun – das war das Credo der Missio-Gründerin Pauline Marie Jaricot (1799–1862), die als 23-Jährige in Frankreich das „Werk der Glaubensverbreitung“ gegründet hat, das Papst Pius XI. (er war von 1922 bis 1939 im Amt) 100 Jahre später zu „seinen“ Missionswerken gemacht hat. Die Seligsprechung der Powerfrau und Laienmissionarin am 22. Mai in ihrer Heimatstadt Lyon zählt für Pater Karl Wallner zu einem weiteren Höhepunkt im Jubiläumsjahr.

„Was für ein Zeichen, dass unsere Gründerin in unserem großen Jubiläumsjahr offiziell Fürsprecherin für die Päpstlichen Missionswerke wird. Pauline hat im 19. Jahrhundert 2,4 Millionen Franzosen dazu motiviert, täglich ein Gesätzchen vom Rosenkranz zu beten und wöchentlich eine kleine Spende für die Mission zu geben. Auf diesen Säulen – Gebet, Spenden und Nächstenliebe – stützen sich die Päpstlichen Missionswerke bis heute“, so der Nationaldirektor.

„Verändere mit uns die Welt“ ist der Titel der österreichweiten Plakatkampagne von Missio, der – gerade in Zeiten wie diesen – eine besondere Bedeutung zukommen soll. Pater Karl Wallner: „Das Motiv der gefaltenen Hände bringt ins Bild, wofür wir stehen und was wir gemeinsam mit so vielen Unterstützerinnen und Unterstützern in ganz Österreich möglich machen wollen – die Welt gemeinsam zum Besseren verändern. Die Hände in einer traditionellen christlichen betenden Haltung, die klare Verbundenheit zwischen dem Globalen Norden und dem Globalen Süden, also unsere Arbeit an einer gerechteren Welt. Die Hände drücken das Miteinander aus, ein Miteinander auf Augenhöhe. Und ganz wichtig: Es gibt immer ein Geben und ein Nehmen auf beiden Seiten. Was uns immer verbindet mit unseren Partnern auf der ganzen Welt ist das christliche Fundament für unsere Hilfe."

Engagement für die Mission wird im Rahmen der Austria.On.Mission Awards am 3. November mit dem Bronze-Esel „EMIL“ ausgezeichnet. Der Preis geht an Menschen, die „wie die Esel“ unbeachtet und meist unbedankt ihr ganzes Leben in den Dienst am Nächsten und an den Ärmsten der Armen stellen. Zur Jubiläumsgala, die heuer erstmals unter dem Ehrenschutz von Bundespräsident Alexander van der Bellen steht, werden neben den Preisträgern auch hochrangige Vertreter aus dem Vatikan erwartet.

Zum Abschluss der Kick-off-Veranstaltung gab es mit „These Walls“ die Weltpremiere der hochenergetischen ersten Single-Auskopplung aus "On A Hill". Auf pulsierenden Beats zwischen Dance, Electronica und 80er beschwört die schwedische Ausnahmestimme Linus Norda die Freiheit. (red)

Ab 4. März im Download auf www.electric-church.at

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