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Aus für den Bundespressedienst © APA / Roiland Schlager

Bundeskanzler Kurz schafft den Bundespressedienst ab

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Bundeskanzler Kurz schafft den Bundespressedienst ab

Redaktion 09.02.2018

Aus für den Bundespressedienst

Im Zuge einer Reorganisation des Kanzleramts wird der Bundespressedienst gestrichen.

WIEN. Das Kanzleramt bekommt eine neue Geschäftseinteilung: Aus sechs werden fünf Sektionen, der Bundespressedienst wird aufgelöst. Die SPÖ-nahen Sektionsleiter wie Werner Faymanns ehemalige Bürochefin Nicole Bayer behalten ihre Jobs, sind aber dem Generalsekretär Dieter Kandlhofer unterstellt, berichtet die Tageszeitung „Die Presse“ in ihrer heutigen Freitagsausgabe.

Ein Opfer dieser Reform ist aber der Bundespressedienst, wie die „Presse“ schreibt. „Die Fachabteilungen Newsmanagement, Digitale Kommunikation, Relation Management und Medienbetreuung wandern in die Zuständigkeit von Regierungssprecher Peter Launsky-Tieffenthal, der wiederum dem Generalsekretariat unterstellt ist“, heißt es in der Meldung.

Der Posten des Regierungssprechers Launsky-Tieffenthal ist quasi auch eine Erfindung des Kanzlers; davor gab es die Funktion nicht. Es gäbe eine „organisatorische Straffung“, so das Kanzleramt. Launsky-Tieffenthals Team habe auch den Auftrag, so die „Presse“, „für einen einheitlichen Außenauftritt aller Ministerien zu sorgen, inhaltlich und optisch – Stichwort Corporate Identity. Die Medienstrategie wird dagegen in der neuen Stabsstelle für Kommunikationsplanung erarbeitet, die von Kurz' früherem Pressesprecher Gerald Fleischmann geleitet wird.“ (red)

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