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Criteo eCommerce-Studie Panthermedia.net / Mikhail Lavrenov
Panthermedia.net / Mikhail Lavrenov

Redaktion 06.03.2017

Criteo eCommerce-Studie

Smartphone schlägt Tablet, Cross-Device-Erfassung geschäftskritisch.

WIEN. Criteo (CRTO), das Technologieunternehmen für Performance Marketing, veröffentlichte seinen "The State of Cross-Device Commerce Report" für die zweite Jahreshälfte 2016. Die Analyse gibt Einblick in das Kaufverhalten von Online-Shoppern weltweit und prognostiziert die Entwicklungen beim geräteübergreifenden eCommerce.

Die wichtigsten Ergebnisse: Bei 30% aller Transaktionen sind mindestens zwei Geräte zwischen dem ersten Seitenbesuch und dem eigentlichen Kaufabschluss involviert. Smartphones, Tablets und Desktops erreichen einen etwa gleichmäßigen Anteil bei Cross-Device-Einkäufen. Und: Das Smartphone schlägt das Tablet bei Mobile Sales deutlich.
„Eine Strategie zur Cross-Device-Erfassung ist für Retailer von entscheidender Bedeutung. Sie hilft nicht nur dabei, Sales korrekt zuzuordnen, sondern auch die Budgets auf die ertragreichsten Kanäle zu attribuieren”, sagt Alexander Gösswein, Managing Director Central Europe, Criteo. „Retailer, die eine nahtlose und personalisierte Kundenerfahrung über alle Geräte hinweg bieten, setzen sich vom Wettbewerb ab.“

Budgets lassen sich dank Cross-Device-Erfassung besser einsetzen
Kunden setzen im Kaufprozess verschiedene Geräte ein – angefangen von der Suche bis hin zum Kaufabschluss. Traditionelle Analyse-Tools untersuchen allerdings nur die Aktivitäten pro Gerät; sie liefern somit ein unvollständiges und verzerrtes Bild des Multi-Device-Prozesses. Marketer sollten daher auf eine nutzerorientierte Betrachtung mit fortschrittlichen Tools für die Cross-Device-Erfassung setzen. Denn laut Studie wird knapp ein Drittel aller Transaktionen ohne Cross-Device-Erfassung falsch zugeordnet. Bei 32% aller mobilen Sales und bei 28% aller Desktop-Sales war mindestens ein weiteres Endgerät involviert.

Mobile bleibt die treibende Kraft
Der Kaufprozess ist über alle Geräte hinweg dynamisch, aber Mobile weist sowohl steigende Transaktionsraten als auch einen durchschnittlich größeren Warenkorb auf. Rund 33% aller Onlinekäufe in Österreich wurden auf einem Mobilgerät abgeschlossen. Im Gegensatz zu vielen anderen Märkten liegt der Android-Anteil in Österreich mit einem Mobile Share von 53% über dem von iOS mit 47%.

Smartphones sind bei Cross-Device-Einkäufen entscheidend
„Gesucht wird auf dem Smartphone, gekauft am Desktop”, gilt nicht mehr. Kunden nutzen inzwischen ihre Smartphones zum Suchen und zum Kaufen. 35% aller Transaktionen beginnen über das Smartphone. Im mCommerce schlägt das Smartphone mit 62% Anteil das Tablet (38%) deutlich; die Einzelhändler müssen deshalb sicherstellen, dass die Nutzererfahrung über Desktop und Mobilgeräte hinweg synchronisiert ist. Die Studie zeigt auch, dass Nutzer nicht unbedingt vom Smartphone zum Tablet wechseln, um einen Kauf abzuschließen. Bei allen Einkäufen auf Tablets ist ein Smartphone in 29% der Fälle der Ausgangspunkt der Suche, bei allen Einkäufen auf Smartphones sind dies zu 57% ebenfalls Smartphones. Cross-Device-Einkäufe sind auf allen Geräten in ähnlicher Höhe zu beobachten: Smartphone (32%), Tablet (32%) und Desktop (28%). (red)

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