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Redaktion 26.06.2018

Das Netz als Plattform für wissenschaftliche Fachmedien

Digitalmedien und Soziale Netzwerke entwickeln sich zur kostengünstigen Plattform zur Publikation und Verbreitung wissenschaftlicher Fachzeitschriften.

LONDON. Open Access-Publikationen gewinnen in der immer enger vernetzten Welt mehr und mehr Beliebtheit, da Archivierung, Indexierung, Datensuche, Abruf und schnelle Verbreitung von Forschungsdaten erleichtert werden. Open Access- Publikationen produzieren jährlich eine Mio. Artikel und beschäftigen 25.000 bis 30.000 Menschen. Die Zahl der Forscher und Autoren, welche Open Access-Foren nutzen, wächst, da jährlich zehn Prozent der Forscher hinzukommen und heute bis zu 5,5 Mio. Autoren Beiträge in Open Access-Foren schreiben. Es besteht kein Zweifel daran, dass Open Access-Publikationen künftig das attraktivste Modell der Veröffentlichung sind, da Forscher und Wissenschaftler relevante Daten aus Open Access-Journalen beziehen und damit Publizierung und Indexierung als Abonnement nach und nach verschwindet.

Srinubabu Gedela: Abonnierte wissenschaftliche Fachzeitschriften und Websites zur Indexierung sind im Verschwinden begriffen

Der Großteil finanzierender Institutionen wie WHO, EMBL, NIH oder Welcometrust schreibt zudem vor, von ihnen geförderte Forschung in Open Access-Publikationen zu veröffentlichen. Der Markt der Bücher und weiteren Publikationen beträgt 25 Mrd. USD. Wissenschaftliche Fachzeitschriften der Bereiche Wissenschaft, Technik und Medizin (STM) allein machten im Jahr 2016 12 Mrd. USD aus. Der Markt der abonnierten STM-Fachzeitschriften verringerte sich im Jahr 2016 drastisch auf 8 Mrd. USD (12,5 Mrd. USD im Jahr 2014).

Open Access STM-Journale hingegen erreichten im Jahr 2017 900 Mio. USD. Diese Forscher produzieren jährlich 2,5 Mio. Artikel und steigern so die Zahl der von anderen Forschern bewerteten Artikel und Forscher um zehn Prozent (CAGR). "Diese Situation zeigt den dringenden Bedarf nach kostengünstigen digitalen Medien und Messgrößen für Fachzeitschriften für die wissenschaftliche Community", sagte Srinubabu Gedela, CEO von Pulsus und Omics International.

Das Aufkommen der digitalen Medien im Internet hat das Szenario wissenschaftlicher Publikationen vollständig verändert, da die Auswirkungen des Artikels den Rang der Fachzeitschrift ersetzt haben. Die Auswirkungen des Artikels werden aufgrund von Zahl der Klicks, Aufrufe, Downloads, Teilen, Likes, Antworten im Internet und der Zahl der Zitate in anderen Fachzeitschriften gemessen. Gedela zufolge spielen akademische und professionelle Netzwerkplattformen wie ResearchGate, LinkedIn, GoogleScholar und Soziale Netzwerke wie Facebook und Twitter eine entscheidende Rolle bei der Steigerung der Auswirkungen von Artikeln.

Pulsus ist ein Unternehmen für Informatik im Gesundheitswesen und Dienstleistungen im Gesundheitswesen; es hat seinen Hauptsitz in Singapur und beschäftigt in seinen Niederlassungen Pulsus-London, Pulsus-Chennai, Pulsus-Gurgaon, Pulsus Visakhapatnam und Pulsus-Hyderabad mehr als 5.000 Mitarbeiter. (red)

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