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"Der Ö1 Funkhaustag – eine Hommage“ an den traditionsreichen Kulturort © APA / Georg Hochmuth
© APA / Georg Hochmuth

Redaktion 28.06.2022

"Der Ö1 Funkhaustag – eine Hommage“ an den traditionsreichen Kulturort

Am 2. Juli steht ein ganzer Tag im Zeichen des Wiener Funkhauses. Das Programm ist eine Zeitreise und ein Porträt dieses traditionsreichen Kulturorts sowie eine Würdigung der Persönlichkeit dieses Gebäudes.

WIEN. Am Samstag, den 2. Juli 2022, gestaltet Ö1 einen Radiotag, der ganz im Zeichen des Wiener Funkhauses steht. Der „Ö1 Funkhaustag“ ist eine Zeitreise und ein Porträt dieses traditionsreichen Kulturortes und der Persönlichkeit dieses Gebäudes. Das detaillierte Programm und eine virtuelle 360-Grad-Tour durch das Funkhaus sind abrufbar unter https://oe1.orf.at/funkhaus.

Der „Ö1 Funkhaustag“ ist eine Hommage an einen Ort legendärer Momente der Radiogeschichte, zahlreicher Erinnerungen und des Zusammenwirkens vieler Menschen aus Kunst, Musik, Kultur und Wissenschaft, die hier Medien-Kultur geschaffen haben. Diesen Sommer bezieht Ö1 seinen neuen Standort am ORF Medien Campus am Küniglberg. Der „Ö1 Funkhaustag“ setzt auch ein Zeichen, dass das Funkhaus als Kulturstandort für das ORF Radio-Symphonieorchester Wien, das ORF RadioKulturhaus und Sendungen mit Publikum wie den „Ö1 Klassik-Treffpunkt“ bestehen bleibt.

Zum Auftakt des „Ö1 Funkhaustages“ sind in „Guten Morgen Österreich“ (6.05 Uhr) beispielsweise Radiolegenden zu hören. Durch den Tag führen Albert Hosp und Doris Glaser mit Live-Einstiegen von verschiedenen Orten des Funkhauses – vom Großen Sendesaal, über das Funkhausdach bis zum Garten. Die erste Ausgabe von „Live unterwegs im Funkhaus“ ist im „Pasticcio“ (8.15 Uhr) zu hören. Die historische Collage „Radio in Österreich - Österreich im Radio“ in den „Hörbildern“ (9.05 Uhr) umfasst die 1920er-Jahre, den Beginn des Radios in Österreich, die älteste erhaltene Reportage der RAVAG, der Österreichischen Radio-Verkehrs-AG; sie enthält historische Ereignisse, wie die Abschiedsrede von Bundeskanzler Kurt Schuschnigg 1938, die Ungarn-Krise 1956, die erste Satellitenübertragung zum Attentat auf Senator Robert Kennedy 1968 oder die OPEC-Geiselnahme 1975; Ausschnitte aus Hörspielen, Kabarettprogrammen, legendären Konzerten und Stimmen von Radiolieblingen. Im „Ö1 Klassik-Treffpunkt“ (10.10 Uhr) live aus dem Großen Sendesaal des RadioKulturhauses sind Erwin und Annemarie Ortner und der Arnold Schoenberg Chor zu Gast, im „Mittagsjournal“ (12.00 Uhr) wird im Rahmen von „Live unterwegs im Funkhaus“ der „Journal“-Moderator interviewt. „Le week-end“ (13.00 Uhr) präsentiert eine Welt voller Schätze aus dem Notenarchiv des Wiener Funkhauses – von einem Autografen Gustav Mahlers aus dem Jahr 1902 bis zu einer Partitur eines Nonetts von Hanns Eisler, in dem noch die handschriftlichen Eintragungen des die Rundfunkaufnahme selbst dirigierenden Komponisten zu finden sind. Ab 14.00 Uhr ist im „Ö1 Hörspiel“ eine Stunde aus einer der erfolgreichsten und monumentalsten Produktionen des Senders zu hören: „Die letzten Tage der Menschheit“ von Karl Kraus. „Apropos Klassik“ wirft ab 15.05 Uhr einen Blick in den umfangreichen Bestand an Aufnahmen des RSO Wien, dessen Heimat der Große Sendesaal ist, und präsentiert das renommierte Orchester in seiner klanglichen Vielfalt mit Konzertrepertoire aus mehreren Jahrhunderten.

Das Funkhaus – eine virtuelle Entdeckungstour
Rund um das Funkhaus wird „Diagonal“ (17.05 Uhr) in einer knapp dreistündigen Spezialausgabe Themenfelder auslegen – über Tonmeister und Hallräume, Medienpolitik und Architektur, mit Stimmen von Radiolegenden bis hin zu einem Reisebericht aus Serbien und Rumänien, den Herkunftsländern zweier hochgeschätzter Protagonistinnen der Funkhaus-Kantine. Online abgerundet wird dies mit einer 360-Grad-Tour durch Studios, durch denkmalgeschützte Raum-Preziosen, den Hallraum, den Hauptkontrollraum und anderes mehr – zu sehen unter https://oe1.orf.at/funkhaus.

Ab 20.00 Uhr ist eine Aufnahme von Georg Friedrich Händels „Acis und Galatea“ aus dem Großen Sendesaal des Wiener Funkhauses im Jahr 1983 zu hören. Es spielt das ORF Radio-Symphonieorchester Wien unter Dirigent Peter Schreier, es singen Edith Mathis (Galathea), Anthony Rolfe-Johnson (Acis), Robert Gambill (Damon), Robert Lloyd (Polyphem) und der ORF-Chor.

In einem „Kunstradio Spezial“ (22.05 Uhr) wird das Stück „Radio Plays Itself“ von Raviv Ganchrow präsentiert, in dem das Hörspiel-Studio RP4 des Wiener Funkhauses auch selbst zu hören ist. Den Abschluss macht die „Ö1 Jazznacht“ (23.08 Uhr) mit Musik von Joe Zawinul, die er im Wiener Funkhaus aufnahm. Das Programm im Detail ist abrufbar unter https://oe1.orf.at/funkhaus. (red)

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