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"Der Tod hat für mich keinen Schrecken" © k-digital

Chris Lohner, Testimonial Bestattung Himmelblau.

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Chris Lohner, Testimonial Bestattung Himmelblau.

Redaktion 29.09.2022

"Der Tod hat für mich keinen Schrecken"

Chris Lohner ist Testimonial für Bestattung Himmelblau.

WIEN. Sie steht für Gelassenheit und Lebensfreude - jetzt leistet Chris Lohner als neues Testimonial von Österreichs größtem privaten Bestattungsunternehmen Himmelblau Aufklärungsarbeit. Gemeinsam möchten sie den Tod enttabuisieren, denn er ist von Geburt an ständiger Begleiter. Warum der Tod keinen Schrecken hat und was genau die Liesing damit zu tun hat, verrät Chris Lohner gerne.

Der Tod ist unangenehm. Die meisten von uns wollen nicht darüber reden, geschweige denn sich darauf vorbereiten. Setzen wir uns damit auseinander, sind wir gezwungen, die Realität zu akzeptieren - dass der Tod unausweichlich ist; und deshalb schleichen wir um das Thema herum, bis es zu spät ist.

Dem Tod im Leben einen Platz einräumen
"Der Tod ist das einzige Mysterium, das der Mensch zu Lebzeiten noch nicht gelöst hat. Niemand kann wirklich sagen, was nach dem Tod passiert. Ich persönlich finde, es ist das letzte spannende Abenteuer”, schmunzelt Chris Lohner, die schon seit geraumer Zeit durch die Weltgeschichte fliegt. „Weil keiner hat noch erzählt, wie es ist. Es ist noch keiner zurückgekommen, deshalb – schau’ma mal weiter!", ergänzt Lohner.

Sie hat viel erlebt und noch mehr gesehen - schon lange hat sie deshalb keine Berührungsängste mehr zum Tod. Im Gegenteil, Frau Lohner ist es ein Anliegen geworden, den Tod zu enttabuisieren und entspannt darüber zu sprechen. Als neues Testimonial des Bestattungsunternehmens Himmelblau möchte Chris Lohner genau das tun: Menschen inspirieren, sich nicht nur mit dem Tod auseinanderzusetzen, sondern ihn auch anzunehmen, ihn zu akzeptieren. Und vielleicht sogar selbst bestimmen, wie sie ihr letztes großes Fest nach den eigenen Wünschen mitgestalten.

Unser ständiger Begleiter

Über den Tod spricht man nicht, oder doch? Der Tod - ein Tabu, das bis heute fest in unserer Gesellschaft verankert ist. Bestattung Himmelblau und Chris Lohner wollen das ändern und das Tabuthema Tod entstigmatisieren, um die damit verbundenen Ängste abzubauen. Gemeinsam mobilisieren sie jetzt die Österreicher, dem Tod im Leben seinen Platz einzuräumen - und das nicht nur zu Allerheiligen.

„Der Tod ist kein Einzelschicksal - er betrifft jeden. Er ist von Geburt an unser ständiger Begleiter und ich glaube, dass man sich mit einem ständigen Begleiter arrangieren und auseinandersetzen muss. Wenn man sich selbst darüber Gedanken macht und offen mit dem Thema umgeht, wird auch das Gegenüber sich irgendwann öffnen. Man kann sich einer ehrlichen Zuwendung eigentlich nicht entziehen”, sagt Himmelblau-Testimonial Chris Lohner.

Bestattung Himmelblau vertritt denselben Ansatz und legt in seiner Unternehmensphilosophie neben Qualität und individueller Betreuung höchsten Wert auf Aufklärungsarbeit im Bereich Bestattungsvorsorge.

„Aus unserem Bestatter-Alltag wissen wir, dass bei einem Sterbefall Angehörige oft keine Vorstellung davon haben, was sich die verstorbene Person für den Abschied gewünscht hätte. Das fängt bei der Bestattungsart an und endet beispielsweise bei der Auswahl der Musik, was Angehörige dazu zwingt, in einer ohnehin herausfordernden Situation mehrere Entscheidungen zu treffen. Mit Chris Lohner haben wir die ideale Fürsprecherin gewonnen, die unverblümt und offen das Thema Tod und Sterben mitten ins Leben holt und vielleicht andere dazu inspiriert, sich aktiv darüber zu unterhalten”, sagt Himmelblau-Geschäftsführer Jacob Homan.
Gelassenheit und Lebensfreude
Chris Lohner ist eine Frohnatur. Sie selbst ist davon überzeugt, dass Lebensfreude mehr als nur ein gutes Attribut ist, es ist eine Notwendigkeit. Deshalb hält sie an Dankbarkeit und Positivität fest, denn auch nach schlechten Zeiten geht es wieder bergauf. Diese Einstellung möchte Lohner in allen Lebenssituationen vertreten. Nicht ohne Grund ist sie davon überzeugt, dass das Spannende am Leben das Weitergehen ist und dazu gehört eben auch das Sterben.

„Interessant ist, dass wir die einzigen Geschöpfe sind, die wissen, dass sie sterben werden - bei Tieren sieht das anders aus. Wir haben also die Möglichkeit, uns entspannt mit dem Tod zu beschäftigen und mit der Beschäftigung verliert er auch seinen Schrecken”, ergänzt Lohner.

Und am Ende steht ein „Es war cool!”

Was einmal ihre letzten Worte sein sollen, weiß Chris Lohner: „Es war cool!” Doch auch über ihre eigene Bestattung hat sie sich bereits Gedanken gemacht.

„Nicht, weil ich davon ausgehe, morgen nicht mehr aufzuwachen, sondern einfach, um meine Wünsche platziert zu wissen. Sterben gehört zum Leben und Vorsorge ist, einen Weitblick zu haben. Ich glaube, es ist wichtig, dass man den Tod vor Augen hat. Es ist ein Weg, den wir alle gehen müssen – von der Geburt bis zum Tod. Ein Weg, den jeder gestalten kann, wie er oder sie will”, erzählt Lohner im Gespräch Homan.

Chris Lohner spricht offen über ihr Ableben und hat dazu ganz klare Vorstellungen. Für ihre eigene Bestattung steht fest, sie möchte verbrannt und im Wasser verstreut werden. Ob es sich dabei um ein Gewässer in der Karibik oder um die Liesing handelt, ist ihr gleich - einfach da, wo sie gerade ist. Lohner weiß, dass es wichtig ist, offen darüber zu sprechen. Ob mit Angehörigen, Freunden oder einem Bestattungsunternehmen - wenn diese Wünsche niemand weiß, können diese auch nicht erfüllt werden. Als Testimonial von Bestattung Himmelblau möchte sie Menschen mobilisieren, dem Tod im Leben einen Platz einzuräumen. Für sich selbst braucht es keine große Trauerfeier, sagt sie. Stattdessen wünscht sie sich ein großes Fest zu Lebzeiten: „Ich möchte, wenn ich weiß, dass ich gehe, dass all meine Freunde mir sagen, was sie auch an meinem Grab sagen würden. Ich will es hören und live dabei sein, wenn ich tot bin, habe ich ja nichts davon”, gibt Lohner zu verstehen.

Chris Lohner weiß, dass jeder Mensch einzigartig ist. Umso wichtiger ist es, dass man das Leben, aber auch den Tod so gestalten kann, wie man es für richtig und schön empfindet. Der Tod sollte nicht für Angst und Schrecken stehen und alleine zu bewältigen sein. Man kann enge Familienmitglieder und Freunde einbeziehen, oder aber auch in Ruhe selbst gestalten. Am Ende des Tages hat Lohner ein besonderes Anliegen: Sie möchte den Menschen zeigen, dass sie das Gespräch beginnen müssen, egal wie unangenehm oder schwierig es ist.

„Ich glaube, dass jeder für sich den Sinn des Lebens finden muss. Meinen habe ich bereits gefunden und das ist zu unterhalten und zu helfen”, schließt Lohner.

Für die Bestattung Himmelblau, die heuer ihr zehnjähriges Bestehen feiert, wird Chris Lohner unter anderem am Mittwoch, dem 19. Oktober 2022, zwischen 17 und 19 Uhr im Themenabend auf Radio Klassik Stephansdom zu hören sein. Auch auf den Social Media-Kanälen  - insbesondere auf TikTok - wird sie die jüngere Generation mit ihrem positiven Zugang zu Leben und Tod inspirieren. (red)

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