MARKETING & MEDIA
Die DSGVO im Online-Marketing
Advertorial 24.02.2020

Die DSGVO im Online-Marketing

Klassische Cookie-Banner sind nicht DSGVO-konform; zu diesem Urteil kam der EuGH im Herbst 2019. Denn an die Nutzereinwilligung, den Consent, sind strenge Anforderungen geknüpft.

WIEN. Die Nutzereinwilligung muss beispielsweise vorab erfolgen. Das bedeutet, dass Services, die nicht unbedingt für das Anzeigen und den Betrieb der Website notwendig sind, erst geladen werden dürfen, wenn eine Einwilligung vorliegt. Es muss technisch sichergestellt sein, dass bis zur Zustimmung keine Daten erhoben werden.

Kein Consent = kein Online-Marketing
Ohne rechtskonformes Consent Management wird zukünftig kein Online-Werbeauftritt mehr möglich sein. Immer mehr Anbieter von Werbeflächen schützen sich selbst vor saftigen
Geldstrafen, indem sie die Verantwortung auf die Werbenden übertragen. Gebotsanfragen werden automatisch abgelehnt, wenn kein ausreichender Consent verifiziert werden kann.
Die Anbieter wollen in Echtzeit informiert werden, ob sie einen konkreten Nutzer tracken dürfen oder nicht; ohne Einwilligung kann es daher zu Einbrüchen in der Reichweite kommen.

Das GDPR Transparency & Consent Framework
Das vom International Advertising Bureau (IAB) Europe ausgegebene GDPR Transparency & Consent Framework enthält einen Standard, wie Consent in der Online-Werbung aussehen
sollte. Google und Facebook kündigten bereits an, diesem beizutreten. Um deren Services weiter verwenden zu können, muss eine entsprechende Consent Management-Lösung
implementiert werden.

Consent Management Platforms (CMPs) bieten Services an, die die programmatische Einholung, Verwaltung und Dokumentation der Einwilligung erleichtern; sie stellen dadurch sicher, dass Opt-ins und Opt-outs rechtskonform durchgeführt werden. Wie richtiges Consent Management aussieht und nähere Informationen zum Thema finden Sie hier. (red)

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