MARKETING & MEDIA
Die Media-Award-Jury hat getagt © Christian Jobst
© Christian Jobst

Redaktion 06.08.2021

Die Media-Award-Jury hat getagt

Die Gewinner des Media Awards stehen fest. An zwei Tagen bewertete die Jury die eingereichten Arbeiten. Die Preisträger werden am 14. September 2021 im Wiener Leopold Museum ausgezeichnet.

WIEN. Mit 96 eingereichten Arbeiten verzeichnet der neue Media Award einen Einreichrekord. Nach einer ersten Sichtung durch die Onlinejury haben es 27 Arbeiten in den vier neu konzipierten Kategorien auf die Shortlist geschafft. Sie wurden nun von den beiden Hauptjurys unter dem Vorsitz von Ursula Arnold (Mindshare) und Ronald Hochmayer (Mediaplus) im Wiener Co-Working Loft nochmals genau unter die Lupe genommen, um die Gewinner des wichtigsten Awards für Media-Exzellenz zu ermitteln. Diese werden am 14. September 2021 bei der Award-Show im Wiener Leopold Museum ausgezeichnet und bei der anschließenden Award-Party in der Libelle dann gebührend von der ganzen Branche gefeiert werden.

34 Juroren im Einsatz
Erstmalig wird heuer die „Agency of the Year“ prämiert. Sie ermittelt sich aus der Gesamtzahl der Punkte durch Award-Auszeichnungen und Shortlistplatzierungen.
Zusätzlich zu Vertretern aus Mediaagenturen, Kreativagenturen und von Auftraggeberseite sowie Medien nahmen heuer erstmals auch Repräsentanten von Branchenverbänden und Nachwuchsverbänden an der Jurierung teil. Ebenso brachten die Vorstandsmitglieder des Vereins Media Award ihre Expertise ein. Gesamt waren damit 34 Juroren im Einsatz und sorgten für eine kritische und ausgewogene Beurteilung der eingereichten Arbeiten.

„Die neue Zusammensetzung der Jury und das neue standardisierte Bewertungssystem, das in Zusammenarbeit mit den Marketingstudiengängen der FH St. Pölten entwickelt wurde, haben sich bewährt und bringen noch mehr Transparenz in den Media Award. Das zweistufige Juryverfahren sorgt für mehr Meinungsvielfalt und Expertise. Die Beurteilung von Arbeiten aus zwei Jahren machen die heurige Preisverleihung besonders interessant“, ist Andreas Janzek (Kleine Zeitung), Präsident des Vereins Media Award, überzeugt.

Neues Bewertungssystem
Die Beurteilung der Arbeiten erfolgt heuer in einem neuen System, das für mehr Transparenz sorgt: Im Komplex „Insights und Idee“ werden Herleitung und Darstellung der Basisidee anhand von Ausgangslage, Zieldefinition und Analyse bewertet. Im Bereich „Weiterführung der Idee und deren Umsetzung“ wird die strategische und operative Umsetzung in der jeweiligen Kategorie auf den Prüfstand gestellt. Die messbare Zielerreichung anhand vorher definierter KPIs wird schließlich im Bereich „Impact und Ergebnisse“ im Punktesystem ausgezeichnet. Durch diese drei Cluster ergibt sich ein standardisiertes Bewertungsverfahren, das exzellente Medialeistung noch präziser erfassbar macht.

„Ich habe mich sehr gefreut, die Premiere des neu aufgelegten Media Awards 2021 als Jury-Präsidentin für die Kategorien ‚Exzellente Media-Strategie‘ und ‚Exzellenter Einsatz von Daten‘ zu begleiten. In der Kategorie ‚Exzellente Media-Strategie‘ mussten wir aus zwölf starken Shortlist-Platzierungen auswählen. Die hohe Anzahl an Einreichungen bestätigt die ‚Königsdisziplin‘ des Media Awards. Das macht die Auszeichnung auch so wertvoll, weil Leistungsnachweise für erfolgreiche Mediaumsetzungen in allen Kategorien erbracht werden müssen", so Jurypräsidentin Ursula Arnold (Mindshare).

„In der Kommunikationswelt werden die Bedeutung und der Wirkungsbeitrag von Media immer wichtiger, weil die Spielwiese immer größer wird. Der Media Award zeigt auch in diesem Jahr wieder eindrucksvoll, wie vielseitig und unterschiedlich Media-Exzellenz sein kann. Herausragend war, dass viele Einreichungen mit einem interdisziplinären Verständnis beeindruckt haben. Es geht nur im Zusammenspiel mit allen Disziplinen!“, so Jurypräsident Ronald Hochmayer (Mediaplus).

Zwei Hauptjurys ermitteln die Gewinner des neuen Media Awards
In den Kategorien „Exzellente Media-Innovation“ und „Exzellente Content-Integration“ jurierten unter der Leitung von Ronald Hochmayer (Mediaplus): Sibylle Blümel (Wavemaker), Inez Cerny (Media 1), Oliver Ellinger (Publicis Media), Joachim Feher (RMS Austria), Kathrin Feher (ORF-Enterprise), Raffaela Bartik (Exxpress), Barbara Klinser-Kammerzelt (FH St. Pölten), Andreas Martin (Porsche Media Creative), Maimuna Mosser (IKEA), Patrick Mülleder (Reichl und Partner), Andrea Peter (Mediaprint), Karin Seywald-Czihak (ÖBB Werbung), Martin Siuda (IAA Young Professionals), Mario Stadler (Erste Bank und Sparkasse), Jana Wiedemann (PKP BBDO) und Marcus Zinn (Epamedia).

Unter dem Vorsitz von Ursula Arnold (Mindshare) beurteilten die Arbeiten in den Kategorien „Exzellente Media-Strategie“ und „Exzellenter Einsatz von Daten“ Josef Almer (Goldbach Austria), Nicole Artner (IPG Mediabrands), Michael Göls (Havas Village Vienna), Andrea Groh (Gewista), Marion Hengl (Dentsu), Jürgen Hofer (Horizont), Andreas Janzek (Kleine Zeitung), Helmut Kammerzelt (FH St. Pölten), Michael Katzlberger (Katzlberger AI), Markus Mazuran (Wien Nord Serviceplan), Omid Novidi (Mediacom), Lisa Riepl (Marketing Natives), Helmut Schoba (VGN Medien Holding), Ulf Schöttl (Manner), Melanie Schrieber (Austrian Airlines) sowie Reinhard Schwarzinger (Creativ Club Austria). (red)

BEWERTEN SIE DIESEN ARTIKEL

TEILEN SIE DIESEN ARTIKEL