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Erfolg für emba: Schutzschirm für Eventbranche kommt © by emba

emba-Vorstand Franz X. Brunner, Herwig Straka, Wolfgang Peterlik, Martin Brezovich, Ivo Franschitz, Oliver Kitz (v.l.n.r.).

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emba-Vorstand Franz X. Brunner, Herwig Straka, Wolfgang Peterlik, Martin Brezovich, Ivo Franschitz, Oliver Kitz (v.l.n.r.).

Redaktion 29.09.2020

Erfolg für emba: Schutzschirm für Eventbranche kommt

Durchbruch nach monatelangen Verhandlungen: Auf Initiative des event marketing board austria (emba) gelang Einigung für Veranstalter; Schutzschirm in der Höhe von 300 Mio. Euro kommt.

WIEN. Es waren komplizierte Verhandlungen mit der österreichischen Bundesregierung, die unter maßgeblicher Beteiligung der emba-Vorstände Herwig Straka und Wolfgang Peterlik nun zu einem, wie es heißt, großen Erfolg für die Veranstaltungsbranche geführt haben. Ein mit 300 Mio. € dotierter Schutzschirm soll Event-Agenturen ab November 2020 auch unter Corona-Bedingungen ein konzentriertes und nahezu normales Arbeiten ermöglichen.

Konkret gehe es darum, dass die Kosten für Veranstaltungen aller Art im Fall einer Absage nicht von Kundenseite oder gar der Agentur getragen werden müssen, sondern von der Regierung übernommen werden. Das bedeutet, dass alle zum Absagezeitpunkt angefallenen und nicht stornierbaren Kosten von der Bundesregierung ersetzt werden. Damit soll für alle beteiligten Seiten eine Planungssicherheit geschaffen werden. So wird die Organisation von Veranstaltungen wieder ermöglicht. Wie der Schutzschirm im Detail aussieht, wird derzeit zwar noch final verhandelt, dass er aber spätestens im November gespannt wird, gilt als fix.

Damit könne die Event-Branche und die an sie geknüpften Dienstleister zumindest ein bisschen durchatmen, wie Martin Brezovich, Vorstandsvorsitzender und Sprecher der emba, betont. Schließlich stehen Hunderttausende Existenzen und Arbeitsplätze auf dem Spiel. Brezovich rechnet vor: Die Veranstaltungswirtschaft trägt 3,4% zur Wirtschaftsleistung Österreichs bei. Das sind 8,9 Mrd. € jährlich.

Wolfgang Peterlik, emba-Vorstand: „Die Veranstaltungsbranche wurde von der Covid-19-Krise als erste getroffen und wird naturgemäß auch als letzte von notwendigen Schutzmaßnahmen der Bundesregierung erlöst werden. Dementsprechend wichtig ist es, hier alles Menschenmögliche zu unternehmen, um die Betroffenen zu schützen und das Überleben von Agenturen und Arbeitsplätzen zu sichern. Wir sind sehr froh, dass unsere Initiative und Idee eines Schutzschirms nun Realität wird.“

Herwig Straka, emba-Vorstand: „Die Bundesregierung hat unsere Anliegen und Sorgen nicht nur ernst genommen, sondern sich auch mit einem echten Lösungswillen an den Verhandlungstisch gesetzt. Beide Seiten hatten von Anfang an das gleiche Ziel vor Augen. Nur so war es möglich, gemeinsam einen Weg dorthin zu finden. Danke dafür.“

Bei der emba ist man sich sicher, dass diese Maßnahme der schwer angeschlagenen Branchen zumindest Auftrieb verschaffen wird. Außerdem sät der Schutzschirm endlich wieder Zuversicht und hilft dabei, die Wertschöpfungskette wieder in Gang zu setzen. Gleichzeitig betont man bei der emba aber auch, dass dieser Kraftakt ohne das konzertierte Mitwirken der befreundeten Verbände IG Österreichische Veranstaltungswirtschaft, Messen Austria Verband und Austria Event Pool nicht zu bewältigen gewesen wäre. (red)

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