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Es braucht einen ganzheitlichen Ansatz © retopia cayenne

(v.l.) Lorenz Edtmayer und Michael Jayasekara (retopia), Barbara Böhm und Lukas Leitner (Cayenne).

© retopia cayenne

(v.l.) Lorenz Edtmayer und Michael Jayasekara (retopia), Barbara Böhm und Lukas Leitner (Cayenne).

Redaktion 04.02.2022

Es braucht einen ganzheitlichen Ansatz

Gemeinsam mit retopia möchte die Marketingagentur ­Cayenne Unternehmen zukunftsfit machen.

WIEN. Seit Kurzem arbeiten die österreichische Marketingagentur Cayenne und retopia zusammen und unterstützen als Ergebnis ihrer Kooperation Kunden, künftig in möglichst vielen Bereichen nachhaltig zu agieren.

Das Leistungsportfolio der beiden selbst erstreckt sich auf die Bereiche Klimaschutzberatung, digitales Fuhrparkmanagement, nachhaltiges Gebäudemanagement und nachhaltige Werbekampagnen bzw. Events. Und im gebündelten Know-how von Cayenne und retopia biete man quasi „das Beste aus beiden Welten an”, so Barbara Böhm, Head of client service & strategic planning bei Cayenne, und Michael Jayasekara, Geschäftsführer und Co-Founder retopia, über die Kooperation.

Green Marketing reloaded

Bei Cayenne selbst beschäftigt man sich schon seit langer Zeit mit dem Thema Green Marketing, aber das Problem, so Lukas Leitner, geschäftsführender ­Gesellschafter der Marketingagentur, sei, dass viele, die vor­geben, nachhaltig zu agieren, eher Green Washing im Auge hätten.

„Als Unternehmen in einer Kampagne zu erzählen, dass man für jedes gekaufte Produkt zehn Cent für den Regenwald spendet”, reiche nicht, so Leitner. Nachhaltiges Handeln gehe, wenn man es ernst meine, sehr tief und genau dabei könne man Kunden künftig helfen.
„Wir begleiten Unternehmen, egal ob KMU, ARGE, öffentliche Institution oder großer Konzern, Schritt für Schritt bei diesem Prozess”, so Böhm. Und dies könne nur ein einzelnes Projekt sein oder eine langfristig angelegte Strategie, die es umzusetzen gelte.

Von Fuhrpark bis Kampagne

Die Ziele, die man gemeinsam mit den Kunden erreichen will, sind klar definiert Es geht um mehr Effizienz, positive Effekte auf die Umwelt, Steigerung des Unternehmensimages und auch um bessere Chancen im Employer Branding.

Als konkrete Bereiche und Beispiele, wo Projekte möglich seien, nennt Böhm etwa die Umstellung des Fuhrparks, effizientere Prozessgestaltung, den Bezug erneuerbarer Energien, nachhaltiges Gebäudemanagement oder die Umsetzung nachhaltiger Werbekampagnen und Events – „viele kleine Schritte können zum Klima- und Umweltschutz beisteuern, man muss nur beginnen. Wir wollen gemeinsam mit unseren Kunden nachhaltige Geschäftsmodelle entwickeln und in Folge die Kommunikation solcher Nachhaltigkeitsthemen unterstützen”, so Böhm.
Wobei den Beginn bei so einem Prozess die Partner von retopia übernehmen. Dabei gehe man in mehreren Schritten vor, so Jayasekara: „Wir erheben Daten, digitalisieren diese und machen sie messbar und damit managbar.”

„Wir stellen den Status quo fest, führen Gespräche und benchmarken das Unternehmen im Vergleich zur Konkurrenz, entwickeln aus dem Status quo einen Report, aus dem sich eine Strategie ableiten lässt, denn, so Jayasekara: „Es ist wichtig, Schritt für Schritt vorzugehen, um Kunden nicht zu überfordern, weil es braucht auf diesem Weg immer wieder sichtbare und erlebbare, kleinere Erfolge.”

Im Grunde sei es der Part von retopia, Daten zu erheben, zu analysieren und Geschäftsmodelle und Handlungsanweisungen für die Kunden zu entwickeln, und die Aufgabe des Partners Cayenne ist es dann, mit ihrer Marketing-Expertise diesen Prozess auch zu kommunizieren.
Denn nach dem Motto „Tue Gutes und rede darüber” sei nachhaltiges Handeln wichtig, man müsse diese Haltung aber auch nach innen und außen hin sichtbar machen, „denn das hat natürlich Auswirkungen darauf, wie ich dann als Unternehmen gesehen werde oder etwa welche Mitarbeiterinnen und ­Mitarbeiter ich anziehe”, so Böhm.
In einem sind sich alle Beteiligten sicher: Das Thema nachhaltiges Handeln ist eines, das kein Unternehmen, wenn es zukunftsfit sein will, umgehen wird können. „So wie man vor einigen Jahren die Digitalisierung nicht ignorieren konnte, wollte man am Markt bestehen, so ist es nun das verantwortliche Handeln auf vielen Ebenen, das einem das unternehmerische Überleben sichert”, so Lorenz Edtmayer, Co-Founder retopia.
Potenziellen Kunden der beiden machen es Cayenne und ­retopia relativ einfach. „Wir bieten als Einstieg in das Thema und auch um einen ersten Einblick zu bekommen einen kostenlosen Workshop an, bei dem wir auch schon erste Bedürfnisse, die die Kunden vermutlich haben könnten, identifizieren können – Q&A Session selbst­verständlich inklusive”, so Böhm.

Ein Komplettangebot

Eine Erkenntnis sei beim Thema Nachhaltigkeit von zentraler Bedeutung: „Der Return on Sustainability ist kein Sprint, sondern ein Langstreckenlauf, und nur ein Unternehmen, das in möglichst vielen Bereichen nachhaltig agiert, ist zukunftsfit, und wir können hier mit unserem Komplettangebot, welches unseres Wissens nach sonst so niemand zur Verfügung stellt, unterstützend wirken”, so ­Leitner.

Edtmayer ergänzt abschließend: „Unternehmen, die nicht jetzt auf das Thema Nachhaltigkeit setzen, werden in zehn bis fünfzehn Jahren nicht mehr existieren, weil sie keine qualifizierten Mitarbeiter bekommen werden und weil Kunden ihre Produkte nicht kaufen werden wollen. Menschen haben immer das Bedürfnis, am ‚Next Big Thing' dran zu sein, und Nachhaltigkeit ist sicherlich das ‚Next Big Thing' unserer Zeit.” (mab)

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