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Geiringer-Stipendium der APA geht 2021 an Klaus Knittelfelder © Reinhard Holl

Klaus Knittelfelder.

© Reinhard Holl

Klaus Knittelfelder.

Redaktion 15.06.2021

Geiringer-Stipendium der APA geht 2021 an Klaus Knittelfelder

Der "Kronen Zeitung"-Redakteur studiert das Phänomen "partisan media“.

WIEN. Kronen Zeitung-Redakteur Klaus Knittelfelder (29) ist der heurige APA-Geiringer-Stipendiat. Der von der APA – Austria Presse Agentur gestiftete Fonds zur journalistischen Weiterbildung dient der Förderung des Qualitätsjournalismus und ermöglicht einen dreimonatigen Studienaufenthalt an der Universität Oxford sowie die Teilnahme am exklusiven "Journalism Training Programme" der Thomson Reuters Foundation.

Parteiische Medien als Forschungsgegenstand
Knittelfelder wird diese Zeit nutzen, um sich mit dem Phänomen von neuen parteiischen Medien auseinanderzusetzen, das derzeit in Österreich diskutiert wird. Der gebürtige Steirer ist seit 2018 Innenpolitik-Redakteur bei der Kronen Zeitung. Davor arbeitete er – nach dem Journalismus-Studium an der FH Joanneum und einem Medienmanagement-Studium an der FH St. Pölten – bei der Kleinen Zeitung und dem Kurier. 2020 erschien sein Buch "Inside Türkis – die neuen Netzwerke der Macht".

Das Stipendium geht an Mitarbeiter von österreichischen Medienhäusern sowie der APA selbst. Knittelfelder ist schon der 17. Stipendiat seit Gründung des Fonds; zuletzt war Philipp Wilhelmer (Kurier) als Preisträger 2019 in Oxford; 2020 war das Programm wegen der Covidkrise ausgesetzt.

Drei Schwerpunkte im Stipendium
Der Studienaufenthalt findet von Oktober bis Dezember in Oxford statt. Das "Journalism Training Programme" in der britischen Universitätsstadt bietet drei Schwerpunkte: Die Teilnehmer verfassen eine wissenschaftliche Arbeit über ein medienrelevantes Thema ihrer Wahl, besuchen regelmäßig Seminare und gelegentliche Speziallehrveranstaltungen und können unter dem Motto "human contacts" persönliche Kontakte zu Vortragenden und Studierenden, Medienfachleuten und Praktikern knüpfen. Darüber hinaus werden Studien-Ausflüge zu großen Medienunternehmen in London, etwa Reuters, BBC oder CNN, sowie zu politischen Einrichtungen wie House of Commons und Royal Institute of International Affairs unternommen. (red)

 

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