MARKETING & MEDIA
Georg Doppelhofer ist neuer ÖWA-Präsident © RMA

Neuer ÖWA Präsident Georg Doppelhofer.

© RMA

Neuer ÖWA Präsident Georg Doppelhofer.

Redaktion 23.09.2020

Georg Doppelhofer ist neuer ÖWA-Präsident

Zusammenarbeit mit Reppublika; neues Preismodell wurde von den Mitgliedern angenommen.

WIEN. Die Vorstandsmitglieder des Vereins Österreichische Webanalyse (ÖWA) haben den Vorstand der Regionalmedien Austria AG, Georg Doppelhofer, zu ihrem neuen Präsidenten gewählt. Er folgt damit auf die langjährige ÖWA-Präsidentin Gerlinde Hinterleitner, die nach zwölf Jahren ihr Amt mit Ende September 2020 zurücklegt. Dies wurde heute bei einer außerordentlichen Generalversammlung bekannt gegeben, bei der den Mitgliedern außerdem das neue Konzept ÖWA 2.0 sowie ein neues Preismodell vorgestellt wurde. Georg Doppelhofer bedankte sich nach der Wahl für das in ihn gesetzte Vertrauen und sprach sich vor den Mitgliedern für eine starke ÖWA aus, die der Qualität und Unabhängigkeit verpflichtet ist.

Es braucht eine unabhängige Währung des Online-Marktes in Österreich, die ÖWA hat sich als die glaubwürdige Quelle für objektive und geprüfte Daten etabliert. Doppelhofer: „Das sage nicht ich, das sagt uns der Markt.“ Diese Position wolle er gemeinsam mit seinen Kollegen im ÖWA Vorstand und im Sinne der Mitglieder halten und ausbauen.

Doppelhofer dankte seiner Vorgängerin Hinterleitner für ihre zahlreichen Verdienste rund um die ÖWA: "Ich werde mit aller Kraft dafür arbeiten, die Errungenschaften deiner Präsidentschaft hochzuhalten. Es freut mich sehr, dass du der ÖWA als Vorstandsmitglied erhalten bleibst und wir gemeinsam diesen neuen Weg der ÖWA beschreiten.“ Weiters bedankte sich Doppelhofer bei den beiden Vizepräsidenten Stefan Lauterer und Mirko Popofsits für ihren jahrelangen Einsatz und Engagement: „Ich bin froh und freue mich sehr, euch und eure Erfahrung an meiner Seite zu wissen.“

Stark in die Zukunft: ÖWA 2.0
In der Generalversammlung war den Mitgliedern zuvor auch die neue „ÖWA 2.0“ präsentiert worden: ÖWA und Reppublika werden künftig zusammenarbeiten und damit eine objektive Währung zur Online-Nutzung in Österreich unter dem Dach der ÖWA etablieren. Der Messdienstleister Infonline aus Bonn wird, wie bisher, die ÖWA Basic erheben und administrativ betreuen und die Basis für die Reichweitenerhebung an Reppublika liefern. Zur Qualitätssicherung wurde ISBA in Hamburg verpflichtet, die sich einen Namen für Beratungen im Bereich der Markt- und Meinungsforschung gemacht hat.

Neben den monatlich veröffentlichten Daten der ÖWA Basic, die die objektiven Nutzung von Online Angeboten durch „Page Impressions, Visits und Unique Clients“ darstellen, sollen künftig auch monatliche Reichweiten „Unique User“ ausgewiesen werden. Welche Zielgruppen nutzen welche Websites und Apps am Online Markt Österreich? Diese komplexe Aufgabe wird von Reppublika übernommen, die dafür gemeinsam mit ISBA und der ÖWA ein eigenes Modell entwickelt. Zusätzlich ist geplant, die Daten der Reichweitenerhebung quartalsweise in das Planungstool Zervice einzuspielen, damit Mediaplanung nach Soziodemografie, Herkunft oder Anschaffungswünschen gezielt vorgenommen werden kann. Ziel ist es, den Mitgliedern erste Daten ab April 2021 vorzulegen, ab Herbst 2021 ist der Echtbetrieb und der Planungsdatensatz in Zervice geplant.

Der ÖWA-Vorstand hat - nach einer umfassenden Evaluierung der Wünsche des Markts und mehrerer Anbieter - in Reppublika einen modernen und österreichischen Partner für die ÖWA gefunden. Die neue Methode löst die bisherige Erhebung der ÖWA Plus ab.

In der Generalversammlung wurde von den Mitgliedern auch ein neues Preismodell ab 2021 beschlossen. Gerlinde Hinterleitner zeigt sich erfreut: „Mit der neuen ÖWA setzen wir ein klares Zeichen für und in den Online-Markt, der weiter an Bedeutung gewinnen wird.“ (red)

BEWERTEN SIE DIESEN ARTIKEL

TEILEN SIE DIESEN ARTIKEL