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Grundsteinlegung für ORF-Mediencampus © APA/ORF/THOMAS RAMSTORFER

Alexander Wrabetz.

© APA/ORF/THOMAS RAMSTORFER

Alexander Wrabetz.

Redaktion 18.02.2020

Grundsteinlegung für ORF-Mediencampus

ORF-Generaldirektor Wrabetz: „Wir bauen das Fundament für den ORF der Zukunft.“

WIEN. Grundsteinlegung für den zukünftigen ORF-Mediencampus am Küniglberg: Nach dem „Spatenstich“ am 12. August 2019 wurde am Montag, dem 17. Februar 2020, der Grundstein für die Neubauten für Ö1 und Hitradio Ö3 sowie den Multimedialen Newsroom am Gelände des ORF-Zentrums gelegt: „Ab jetzt bauen wir das Fundament für den ORF der Zukunft“, sagte ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz im Beisein von Pius Strobl, Gesamtprojektleiter Medienstandort ORF, Ö1-Kultur-Chefin Silvia Lahner und Ö3-Channel-Manager Georg Spatt.

ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz: „Es geht mit voller Kraft weiter: Heute legen wir den Grundstein für unsere Neubauten und damit für den ORF der Zukunft. Wir haben vor Kurzem den Radiosender FM4, die Radio-Wetterredaktion und die Radio-Religionsabteilung erfolgreich übersiedelt. Ich freue mich, dass wir nun das Fundament für die neuen Gebäude und somit die neue Heimat für Ö1, Ö3 und den Multimedialen Newsroom legen – ein weiterer Meilenstein in der Entstehungsgeschichte des ORF-Mediencampus. Wir liegen mit allen Maßnahmen im Plan und werden aus heutiger Sicht das Gesamtbudget von 303,7 Mio. Euro punktgenau einhalten sowie den Mediencampus bautechnisch bis Ende 2021 fertigstellen. Nach dem Einbau der Rundfunktechnik werden wir ab 2022 aus den Gebäuden des neuen ORF-Mediencampus TV- und Radioprogramme senden. Ich bedanke mich bei den Mitarbeitern schon jetzt für das Engagement, die Zukunft mitzugestalten.“

Pius Strobl, Gesamtprojektleiter Medienstandort ORF: „Im August 2019 haben wir mit dem Spatenstich die Basis für das Baufeld ,Neubau‘ gelegt und können nun – nach einem milden Winter und mehr als 8.000 Tonnen Erdaushub – zeitgerecht mit der Fundamentierung und der Bodenplatte für die neuen Gebäude beginnen. Zuerst wird hier die Zentrale für die haus- und elektrotechnische Versorgung errichtet, darauf aufbauend entstehen auf einer Grundfläche von rund 6.000 Quadratmetern die Redaktions- und Studiobereiche für Ö1, Ö3 und den Multimedialen Newsroom. Wir werden wie bisher den laufenden Produktions- und Sendebetrieb störungsfrei aufrechterhalten – eine besondere Herausforderung, die wir durch exakte Planung und genaue Umsetzung meistern. Dafür bedanke ich mich besonders bei meinem Team Medienstandort.“

Silvia Lahner, Leiterin Ö1-Kultur: „Die Grundsteinlegung für den Mediencampus auf dem Areal des ORF-Zentrums bedeutet, dass Ö1 im Jahr seines 55. Geburtstags in ein neues Ambiente übersiedeln wird. In ein Ö1-Haus, das in seiner Ausstattung und Anmutung den Ansprüchen einer neuen Medienwelt umfassend gerecht werden wird. Mit Ö1 wird nicht nur ein Sender vom Wiener Funkhaus an den neuen Medienstandort übersiedelt, sondern es werden auch Jahrzehnte an Geschichte, Erfahrung und Wissen transferiert. Die für Ö1 konzipierte Arbeitswelt wird die Belegschaft mit jenem Unternehmensgeist erfüllen, der den Sender zu dem gemacht hat, was er heute ist: Europas erfolgreichster Kultursender.“

Georg Spatt, Ö3-Channel-Manager: „Den vielen Ö3-Hörerinnen und -Hörern war es zu Recht immer schon sehr egal, von wo wir senden, es zählt einzig und allein, was wir senden. Ich freue mich sehr auf die neuen Möglichkeiten der Zusammenarbeit und die Innovationen, die das ORF-Zentrum am Küniglberg zum ,Ö3 Zauberberg‘ machen werden. Für die Planung der neuen Ö3-Studios gibt es nur eine, dafür aber sehr klare Ausrichtung: Wir müssen den Ö3-Mitarbeitern der Generationen Y und Z die bestmögliche Umgebung schaffen, damit sie gemeinsam auch das beste Ö3-Angebot für die Hörerinnen und Hörer dieser Zielgruppe denken und produzieren können.“

Auf den heute gelegten Fundamenten entstehen auf einer Grundfläche von rund 6.000 m2 die Neubauten für Ö1, Ö3 und den Multimedialen Newsroom. Das gesamte Projekt ORF-Mediencampus umfasst eine Bruttogeschoßfläche von rund 32.000 m2.

Sämtliche Neubauten werden in der Kubatur der bisherigen Gebäude (Werkstättenhallen und Nebengebäude) und innerhalb der bestehenden Flächenwidmung errichtet, d.h. die Neubauten für Ö1 und Ö3 und den Multimedialen Newsroom werden genauso hoch und breit wie die bisherigen Objekte – es gibt also keine sichtbar negativen Auswirkungen durch Größe, Kubatur, etc. für die Anrainer. (red)

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