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Ikea veroeffentlicht Online-Spiel "FiftyFifty" zum Weltfrauentag 2021 © rodjulian - stock.adobe.com
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Redaktion 04.03.2021

Ikea veroeffentlicht Online-Spiel "FiftyFifty" zum Weltfrauentag 2021

Anlässlich des Weltfrauentages am 8. März möchte Ikea darauf aufmerksam machen, dass Gleichberechtigung in den eigenen vier Wänden noch immer nicht gelebt wird und besonders durch Corona einen Rückschlag erlitten hat.

WIEN. Ikea verfolgt die Vision, den vielen Menschen einen besseren Alltag zu schaffen und für diesen ist Gleichberechtigung in allen Lebensaspekten – sei es am Arbeitsplatz oder in der Partnerschaft – unumgänglich. Anlässlich des Weltfrauentages am 8. März möchte Ikea darauf aufmerksam machen, dass Gleichberechtigung in den eigenen vier Wänden noch immer nicht gelebt wird und besonders durch Corona einen Rückschlag erlitten hat – Hausarbeit wird unverhältnismäßig mehr von Frauen getragen. Mit dem Online-Kartenspiel FiftyFifty wird das Zusammenleben auf ehrliche und unterhaltsame Art gemeinsam reflektiert.

Nach Einschätzungen der OECD verrichten Frauen weltweit drei Mal mehr unbezahlte Arbeit im Pflege-und häuslichen Bereich als Männer. In den letzten zwölf Monaten hat sich das Zuhause zu einem zentralen Ort entwickelt, der Sicherheit und Rückzug widerspiegelt. Die gleichberechtigte Arbeitsteilung wurde dabei aber stark vernachlässigt: Laut jüngsten Forschungsergebnissen des Austrian Corona Panel Project der Universität Wien wurde die Last der zusätzlichen Hausarbeit während der Maßnahmen, die aufgrund der Coronakrise verhängt wurden, unverhältnismäßig mehr von Frauen getragen: Fast die Hälfte der Mütter (47%) gibt an, während der Coronakrise viel mehr Zeit für die Kinderbetreuung aufgewendet zu haben – bei Vätern waren es weniger als ein Drittel (29%). Diese Zahlen korrelieren mit der allgemeinen Annahme, der Lebensinhalt von Frauen bestünde lediglich in ihrer reproduktiven Fähigkeit: Im Rahmen einer Integral-Studie aus dem Jahr 2018 bejahten 45% der Befragten den Satz „Die wichtigste Aufgabe im Leben einer Frau ist eine gute Mutter zu sein.“ Kein Wunder, denn 14% sind sich sicher, dass Männer nicht für Hausarbeit geeignet sind.

„Mit unserer Kampagne rund um das Online-Spiel FiftyFifty zum internationalen Frauentag möchten wir das Problem der ungerechten Aufteilung der häuslichen Pflichten angehen, die Frauen emotional belastet und die ihrer persönlichen und beruflichen Weiterentwicklung im Weg steht“, so Thomas Hiesberger, Country People und Culture Manager bei Ikea Österreich. Nicole Steger, Diversity und Inclusion Beauftragte von Ikea Österreich, ergänzt: „Uns war schon immer bewusst, dass sich der Mangel an Gleichberechtigung zu Hause direkt auf die wirtschaftliche Stellung von Frauen auswirkt und ihr berufliches Potenzial untergräbt. Die Coronakrise lässt die bestehenden Geschlechterungleichheiten noch stärker zutage- treten, daher war die Stärkung von Frauen in ihrem Zuhause noch nie so wichtig wie jetzt. Wir sehen es als wichtigen Beitrag unsererseits, diese Ungleichheit aus dem Weg zu räumen."

Echte Paare machen FiftyFifty
Die nach wie vor ungerecht verteilte Hausarbeit nimmt Ikea zum Anlass, zum Weltfrauentag einen weltweiten, offenen Diskurs über ein besseres Gleichgewicht zu initiieren: Zusammen mit der britischen Psychotherapeutin und Beziehungsberaterin Jennie Miller wurde das Online-Kartenspiel FiftyFifty entwickelt, das kostenlos in 31 Ländern über Ikea Instagram Storys verfügbar ist. Anhand mehrerer Beziehungsfragen zu den häuslichen Pflichten werden die Rollen und die Dynamik zu Hause auf positive Weise beleuchtet. Dahinter verbirgt sich die Absicht, dass beide Spieler als Gewinner hervorgehen sollen. Durch die Fragen werden Paare dazu angeregt, gemeinsam Lösungen für eine gerechtere Aufteilung der Hausarbeit zu finden. „Mit FiftyFifty können wir kurz innehalten und unser aller Leben zu Hause, ungeachtet des Geschlechts, neu bewerten und einen Neustart wagen“, erklärt Miller. „Häufig ist eine offene und ehrliche Diskussion ein guter Ausgangspunkt, um ein Ungleichgewicht aus der Welt zu schaffen.“

Gleichberechtigung als Triebkraft bei Ikea
Der Kampf gegen die geschlechterspezifische Schieflage kann nur gemeinsam gewonnen werden. So ist es Ikea Österreich ein Anliegen, ein ausgewogenes Geschlechterverhältnis bei den Mitarbeitern vorweisen zu können: Von den rund 3.500 Mitarbeitenden sind knapp 57% weiblich und 43% männlich. Bei den Mitarbeitenden mit Migrationshintergrund ist man mit 49% Männern und 51% Frauen noch näher an 50:50 dran. „Wir haben uns dazu verpflichtet, die Lücke in der Gleichstellung aller Geschlechter in allen Bereichen unseres Unternehmens zu schließen, aber um eine Gleichberechtigung der Geschlechter in der gesamten Gesellschaft zu erreichen, müssen wir uns besonders um den für uns alle wichtigsten Ort der Welt kümmern: unser Zuhause“, so Nicole Steger. FiftyFifty kann kostenlos über die Ikea Instagram Storys gespielt werden. (red)

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