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Journalisten zeichnen düsteres Bild Marketagent

Thomas Schwabl, Geschäftsführer Marketagent.com, präsentierte die Ergebnisse

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Thomas Schwabl, Geschäftsführer Marketagent.com, präsentierte die Ergebnisse

Redaktion 26.01.2016

Journalisten zeichnen düsteres Bild

Branche sieht laut Studie ihr Image angekratzt und blickt negativ in die Zukunft

Wien. Seit 2004 untersucht Marketagent.com die Eigenwahrnehmung des Berufsstandes der Journalisten. Am Dienstag präsentierte das Online Markt- und Meinungsforschungsinstitut die Ergebnisse der fünften Journalistenbefragung mit mehr als 800 Interviews unter Branchenvertretern aus Österreich und Deutschland. „Unsere Studienreihe 2004-2015 zeigt, dass das Berufsbild Journalist/in mit einigen Schrammen versehen ist – zumindest in der Selbstbetrachtung.“, fasst Thomas Schwabl, Geschäftsführer von Marketagent.com die Ergebnisse zusammen.

Nur drei von zehn Journalisten sind mit den derzeitigen Arbeitsbedingungen zufrieden. Knapp 60 Prozent äußern sich negativ, vor allem freie Mitarbeiter. Aus dem Print- und Online-Journalismus kommen dabei besonders kritische Stimmen. Damit liegen die Zufriedenheitswerte seit Beginn der Messung auf zweitniedrigstem Niveau, lediglich im Jahr 2010 war die Stimmung in der Branche noch pessimistischer (2010: 26,0%). So überrascht es nicht, dass 83 Prozent der Journalisten auch zustimmen, dass die Bedingungen in den letzten Jahren zunehmend schwieriger geworden sind. In den Jahren 2004, 2005 und 2006 orteten zwar auch schon jeweils zwei Drittel eine verschärfte Arbeitssituation für die journalistische Tätigkeit, bis 2015 ist der Anteil derer, die von einer Schlechterstellung sprechen, aber nochmals um ein Viertel gestiegen.

Weitere Details und Infografiken zum Journalisten-Barometer finden Sie in der medianet-Printausgabe am Freitag. (red)

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