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Österreicher sehen U-Ausschuss gespalten © APA / Helmut Fohringer
© APA / Helmut Fohringer

Redaktion 28.02.2022

Österreicher sehen U-Ausschuss gespalten

43% halten den U-Ausschuss für "ein wichtiges Aufklärungsinstrument"

WIEN. Den am Mittwoch, 2. März 2022, mit den Befragungen startenden Untersuchungsausschuss zu mutmaßlicher Korruption durch ÖVP-Vertreter sehen die Österreicher gespalten. Wie aus dem "Österreich-Trend" des Hajek-Instituts für die APA und ATV hervorgeht, halten jeweils 43% der Befragten den U-Ausschuss für "ein wichtiges Aufklärungsinstrument" bzw. für ein "reines Politspektakel". Für die Impfpflicht findet sich noch eine knappe Mehrheit.

Das Institut Public Opinion Strategies von Peter Hajek hat für diese Umfrage für ATV und die APA zwischen 21. und 24. Februar 800 Personen telefonisch und online befragt. Die maximale Schwankungsbreite liegt bei +/- 3,5 Prozent.

Dass die ÖVP-Wähler zu 62% im U-Ausschuss ein Polit-Spektakel sehen, ist nicht wirklich überraschend. Auf der anderen Seite des Spektrums halten 65% der SPÖ-Wähler den U-Ausschuss für ein wichtiges Aufklärungsinstrument. Auch unter den Grün- (59%) und FPÖ-Wählern (53%) wird der Ausschuss überwiegend positiv gesehen, während sich bei den Neos-Wählern die Einschätzung mit je 45% die Waage hält.

In Bezug auf die Impfpflicht wünschen 29% flächendeckende Kontrollen mit Geldstrafen und weitere 14% Stichprobenkontrollen mit Geldstrafen. Sieben Prozent wollen Stichprobenkontrollen ohne Strafen und 44% wünschen sich, dass die Impfpflicht "gar nicht" kommt. "Noch findet sich eine knappe Mehrheit für die Impfpflicht, jedoch hat sich die Stimmung in den letzten Wochen insofern verändert, dass die Gegnerschaft zur Impfpflicht zugenommen hat", kommentierte Hajek die Ergebnisse gegenüber der APA. Wenig überraschend ist, dass 89% der FPÖ-Wähler die Impfpflicht gar nicht wollen. Alle anderen wollen sie mehrheitlich mit Strafen und darunter ist eine Mehrheit für flächendeckende Kontrollen mit Geldstrafen. (red)

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