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Preisverleihung Plan Medienpreis für Kinderrechte 2019 © BKA Andy Wenzel
© BKA Andy Wenzel

Redaktion 16.10.2019

Preisverleihung Plan Medienpreis für Kinderrechte 2019

Der Plan Medienpreis für Kinderrechte zeichnet Beiträge aus, die beispielhaft auf die Lebensumstände und Rechte von Mädchen und Buben aufmerksam machen.

WIEN. Die gemeinnützige Privatstiftung Hilfe mit Plan Österreich, die Projekte des Kinderhilfswerks Plan International fördert vergab bereits zum fünften Mal einen Journalistenpreis in Kooperation mit dem VÖZ und dem Bundeskanzleramt.

„Ich freue mich sehr, dass auch heuer – im Jubiläumsjahr 30-Jahre-UN-Kinderrechtekonvention – ein Medienpreis für Kinderrechte vergeben und damit auf das Recht auf Gleichbehandlung und Entwicklung, die Achtung vor der Meinung des Kindes und das Wohl des Kindes aufmerksam gemacht wird“, sagte Bundesministerin für Frauen, Familien und Jugend Mag.a Ines Stilling bei der Verleihung des „Plan Medienpreis für Kinderrechte“ am 7. Oktober 2019 im Bundeskanzleramt. Bereits zum fünften Mal wurden Journalistinnen und Journalisten für engagierte Berichterstattung zum Thema Kinderrechte ausgezeichnet.

Der mit 3.000,- Euro dotierte Preis wurde von der Bundesministerin für Frauen, Familien und Jugend, Ines Stilling, dem VÖZ Vizepräsidenten, Thomas Kralinger, sowie Rudi Klausnitzer, Vorstandsmitglied der Privatstiftung Hilfe mit Plan Österreich, im festlichen Rahmen im Kongressaal des Bundeskanzleramts übergeben. Rudi Klausnitzer: „Mit diesem Medienpreis wollen wir uns dafür bedanken, dass sich JornalistInnen und Redaktionen diesen manchmal vielleicht nicht so attraktiv scheinenden, aber wichtigen Themen widmen und daraus packende und beeindruckende Geschichten machen.“

Den ersten Platz haben dieses Jahr zwei Einreichende gewonnen: Sowohl das Journalistinnen-Duo Elsbeth Bräuer und Minh Thu Tran, deren Beitrag „Die Geister der toten jagen die Kinder & Plündern, töten, ausrotten – ein Kinderleben“ im Magazin Republik erschien, als auch Philipp Hedemann, dessen Beitrag „Fass deine Schwester an“ im Magazin Profil veröffentlicht wurde, dürfen sich heuer über die Auszeichnung freuen. Der zweite Preis geht an Gerlinde Petric-Wallner für ihren Radio-Beitrag „Wo ist mein Papa jetzt?“ im Radio klassik Stephansdom. Mit dem dritten Platz wird der im Magazin Datum erschienene Beitrag „Schmutziger Glanz“ von Marius Münstermann gewürdigt.

Die Jury, bestehend aus Patricia Pawlicki (ORF), Mag.a Yvonne Widler (Kurier), Gerald Grünberger (VÖZ), Johannes Bruckenberger (APA), Tarek Leitner (ORF), Dagmar Strobel-Langpaul (BKA) und Rudi Klausnitzer (Plan International), begründete ihre Entscheidung bei erstgenanntem Journalistinnen-Duo folgendermaßen: „Großartiges Londread-Stück und Text-Bild-Reportage im besten Sinn“. Ausschlaggebend für die Erstreihung des Beitrages von Philipp Hedemann war neben dem packenden Inhalt auch das hohe journalistische Niveau. (red)

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