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Redaktion 05.10.2021

"profil" startete Faktencheck-Kanal "faktiv"

Eine vierköpfige Redaktion soll unter anderem Aussagen von Politikern auf ihren Wahrheitsgehalt prüfen.

WIEN. Das Nachrichtenmagazin profil hat einen Faktencheck-Kanal namens "faktiv" gestartet. Eine vierköpfige Redaktion prüft Aussagen von Politikerinnen und Politikern, Behauptungen von parteinahen Propagandamedien und reichweitenstarke Postings in den Sozialen Medien auf ihren Wahrheitsgehalt. Gefördert wird das Vorhaben mit Geldern der Wiener Medieninitiative der Wirtschaftsagentur Wien.

„Zu evidenzbasierten politischen Diskurs beitragen“
"Wir sehen, dass Parteiblogs bewusst Fakten verzerren, damit sie in die politische Agenda ihrer Auftraggeber passen. Wir sehen, dass vollmundige Ankündigungen der Regierung ein paar Wochen später in Vergessenheit geraten. Und wir beobachten, dass auch die Opposition nicht immer mit korrekten Zahlen argumentiert. 'faktiv' will zu einem evidenzbasierten politischen Diskurs beitragen", erklärte Projektleiter Jakob Winter in einer Aussendung.

An seiner Seite agieren die 29-jährige Juristin Katharina Zwins, Sebastian Hofer (42) und Ines Holzmüller (30). Unter www.profil.at/faktiv sind bereits mehrere Faktenchecks abrufbar. Diese widmen sich etwa gängigen Mythen zur Coronaimpfung sowie Aussagen von Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP), der Grünen-Klubobfrau Sigrid Maurer und Wirtschaftsministerin Margarethe Schramböck (ÖVP). Überprüft wurde auch, ob die FPÖ mitverantwortlich für die schwächelnde Impfbereitschaft der Bevölkerung ist. (APA)

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