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Puls 4-Senderchef Kampel geht, Groiss-Horowitz vom ORF kommt. APA Puls4 Moni Fellner

Stefanie Groiss-Horowitz

APA Puls4 Moni Fellner

Stefanie Groiss-Horowitz

Redaktion 04.07.2017

Puls 4-Senderchef Kampel geht, Groiss-Horowitz vom ORF kommt.

Kampel nimmt nach rund zwei Jahren "Auszeit", will aber für "diverse Projekte" zur Verfügung stehen; Groiss übernimmt "einen der spannendsten Medienjobs im Land".

WIEN. Beim Privatsender Puls 4 kommt es wenige Monate nach der Übernahme von ATV zu einer Änderung an der Spitze: Senderchef Johannes Kampel geht Mitte September "auf eigenen Wunsch und einvernehmlich", teilte das Unternehmen heute, Dienstag, mit. Seine Nachfolgerin holt sich Puls 4 vom ORF: Am 18. September tritt Stefanie Groiss-Horowitz (40) an, bisher Ressortleiterin in der TV-Unterhaltung des ORF.
Kampel stand rund zwei Jahre an der Spitze des Senders. Er nehme sich nun eine "Auszeit", hieß es. Allerdings werde er auch weiterhin "in diversen Projekten maßgeblich mitwirken". Markus Breitenecker, Geschäftsführer ProSiebenSat.1 Puls 4, dankte ihm am Dienstag "für seinen Einsatz die letzten Jahre. Ich respektiere seine Entscheidung." Kampel habe "ausschlaggebend zum Wachstum und Erfolg beigetragen".

Groiss-Horowitz ist quasi ein ORF-Urgestein; sie war Anfang der 2000er-Jahre in der Pressestelle für Programmkommunikation zuständig, dann Büroleiterin des damaligen Programmdirektors Reinhard Scolik. Bei der Programmreform 2007 war sie federführend am damals neuen Magazin "Wie bitte?" beteiligt und arbeitete in den folgenden Jahren als Journalistin für Magazine und Sendungsverantwortliche wie Formate wie "Undercover Boss". Den Eurovision Song Contest leitete sie als "Head of Delegation". "Die Leitung von Puls 4 ist einer der spannendsten Medienjobs im Land", erklärte sie am Dienstag zu ihrem Wechsel. "Ich freue mich sehr auf die Zusammenarbeit mit diesem engagierten und ambitionierten Team." (APA)

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