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VÖZ kritisiert ATV-Verkauf an Pro7-Gruppe VÖZ

VÖZ-GF Gerald Grünberger ist über ATV-Verkauf an Pro7-Gruppe unglücklich.

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VÖZ-GF Gerald Grünberger ist über ATV-Verkauf an Pro7-Gruppe unglücklich.

Redaktion 08.02.2017

VÖZ kritisiert ATV-Verkauf an Pro7-Gruppe

Gerald Grünberger: "Gefahr für Medienvielfalt und Wettbewerb".

WIEN. In Bezug auf den Verkauf von ATV an die Pro7-Gruppe meldet sich nun auch der VÖZ zu Wort und kritisiert diesen: "Als größte Privatsendergruppe hat ProSiebenSat.1 Puls 4 schon heute eine eindeutig marktbeherrschende Stellung im Land – mit dem Erwerb von ATV verbleibt eigentlich nur noch Servus TV als genuin österreichisches Privatsender-Vollprogramm, mit einem Fernsehmarktanteil unter zwei Prozent. Von österreichischer Fernsehvielfalt kann dann wohl eher nicht mehr gesprochen werden", so VÖZ-Geschäftsführer Gerald Grünberger in einer Aussendung.

Grünberger ortet bei der Frage, ob der Deal genehmigungsfähig sei, noch "Klärungsbedarf". "Redaktionelle und publizistische Medienvielfalt braucht vor allem die Vielfalt selbstständiger, nicht verbundener Medienunternehmen", so der VÖZ-GF in der Aussendung. (red)

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