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WhatsApp & Co.: Persönlicher Nutzen im Vordergrund © APA dpa Armin Weigel

Lange führte Facebook – und wurde nun in puncto Nutzung von WhatsApp überholt.

© APA dpa Armin Weigel

Lange führte Facebook – und wurde nun in puncto Nutzung von WhatsApp überholt.

Redaktion 06.02.2018

WhatsApp & Co.: Persönlicher Nutzen im Vordergrund

Mindshare MindMinutes: WhatsApp überholt Facebook in der Nutzung.

WIEN. Der weit verbreitete Messenger WhatsApp macht es vor und entwickelt sich mit WhatsApp Business weiter für Unternehmen. Endlich sich mit dem Frisör in Echtzeit austauschen – auf dem Kanal, auf dem man bereits am meisten "plaudert". Warum und auf welchen noch, hat Mindshare in den MindMinutes Momentaufnahmen genauer unter die Lupe genommen. Dafür wurden 510 Österreicher im Alter von 15 bis 59 Jahren befragt. Hatte vor fünf Jahren noch die Hälfte der Smartphone-Besitzer eine Social Media-App, meist Facebook, installiert, sind es mittlerweile 99%. Lange führte Facebook einsam an der Spitze und ist inzwischen vom Nachzügler WhatsApp überholt worden – sowohl in der Bekanntheit als auch in der Häufigkeit der Nutzung. Auf dem dritten Platz folgt in beiden Bereichen Instagram.

Der persönliche Nutzen zählt
Auch wenn die Grenzen bei den Social Media-Apps verschwimmen - so wird Facebook von vielen nur noch als Messenger verwendet -, zeichnet alle Apps eines aus: Für die Befragten ist der persönliche Nutzen, den sie aus der App ziehen können, am wichtigsten. Es geht um den schnellen und direkten Kontakt für den persönlichen Austausch und um Nähe. „Unternehmen kann es gelingen, sich über den Touchpoint ‚Social Media App‘ mit den Nutzern zu verbinden", sagt Sabine Auer-German, Business Planning-Director und CIO Mindshare. „Das Wie ist die Frage. Die Kommunikation sollte den User in seiner Customer Journey zum Produkt begleiten. Das können zum Beispiel die Verknüpfung von Service- oder Callcentern wie der Essenslieferant, der Onlineshop und Chatbots sein oder Führungen und Events."

Nutzung bei den Jungen
2017 nutzen 95% der 15- bis 29-Jährigen WhatsApp und 83% Facebook. Die "Aufsteiger des Jahres" sind Instagram mit 55% und Snapchat, das bereits 36% der Jüngeren am Handy installiert haben. Der Kampf um die Aufmerksamkeit in den Sozialen Medien geht auch 2018 weiter. Das zeigen aktuell die Bemühungen von Facebook, verstärkt den User in den Mittelpunkt zu rücken; Instagram trifft mit Instastories den Nerv der Zeit, und bei Snapchat kann man über Snap Map die Freunde orten. (red)

Weitere Infos: www.mindshare.at

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