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Zeitdruck und Informationsflut fordern Journalisten heraus © PantherMedia/AllaSerebrina
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Redaktion 22.10.2019

Zeitdruck und Informationsflut fordern Journalisten heraus

Umfrage unter 152 österreichischen Journalisten; große Mehrheit mit Berufswahl zufrieden - Social Media als Recherche-Instrument und Konkurrenz.

WIEN. Österreichs Journalisten sind zufrieden mit ihrer Jobwahl: 87 Prozent würden ihren Beruf erneut ergreifen. Das geht aus dem Journalistenbarometer von Marketagent.com und Ecker & Partner hervor. Größte Herausforderungen für die Befragten sind der zunehmende Zeitdruck (72 Prozent), die tägliche Informationsflut (52 Prozent) und die Aufbereitung der Inhalte für unterschiedliche Kanäle (48 Prozent).

Besonders zufrieden sind sie dagegen mit der Art ihrer Tätigkeit (87 Prozent), der inhaltlichen Vielfalt des Jobs (83 Prozent) und dem Arbeitsklima in den Redaktionen (71 Prozent). Für die Studie wurden zwischen 29. Mai und 16. Juni 2019 152 Journalisten aus Österreich befragt.

 

Die Sozialen Medien sehen Journalisten als nützliches Recherche-Instrument. Fast alle (96 Prozent) nutzen zumindest einen Social-Media-Kanal dazu, an erster Stelle steht dabei Youtube (68 Prozent), gefolgt von Facebook (63 Prozent). Zunehmend wird Social Media aber auch als Konkurrenz wahrgenommen (40 Prozent).

Die höchste Glaubwürdigkeit, wenn es um politische Themen geht, genießt in der österreichischen Bevölkerung aber das Fernsehen (52 Prozent). Social-Media-Profile von Parteien oder Politikern werden von 18 Prozent der Bevölkerung als Quelle herangezogen, aber nur von zehn Prozent als glaubwürdig eingestuft. Ergänzend zum Journalistenbarometer wurden im September 500 Österreicher befragt. (red)

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