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Zwei Thriller und ein Dokublick auf Corona erhalten Fördergelder © APA/AFP/Tobias Schwarz

Franziska Weisz („Family Dinner“) im Februar bei der Berlinale.

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Franziska Weisz („Family Dinner“) im Februar bei der Berlinale.

Redaktion 17.07.2020

Zwei Thriller und ein Dokublick auf Corona erhalten Fördergelder

Insgesamt erhalten acht Projekte 2,2 Mio. Euro im Rahmen des Film/Fernsehabkommens, darunter neue Vorhaben von Nikolaus Geyrhalter, Andreas Vitasek und Arash T. Riahi.

WIEN. Harter Tobak findet sich unter den aktuell geförderten Projekten der gemeinsamen Kommission von ORF und Österreichischem Filminstitut, die acht Vorhaben im Rahmen des Film/Fernsehabkommens insgesamt 2,2 Mio. Euro zusprach. Dazu gehören die beiden Thriller "Family Dinner" und "The Warning".

Bei "Family Dinner", für das unter anderen Franziska Weisz und Michael Pink vor der Kamera stehen, kämpft Teenagerin Simi am Hof ihrer Tante nicht nur gegen das Übergewicht, während bei "The Warning" Ernst Gossner Wanderer im Gletschereis die Leiche eines Soldaten finden lässt, der eine Pfeilspitze umklammert. Als der Wanderführer diese stiehlt, weckt er böse Geister.

Etwas harmloser geht es in Florian Lackners "White Christmas" zu, wenn unter anderen Andreas Vitasek und Roland Düringer die Geschichte eines Videothekars interpretieren, der den Staatsbesuch des russischen Präsidenten am Heiligen Abend verhindern soll. Bedacht wurde als vierter Spielfilm auch David Wagners Coming-Out-Drama "Eismayer" mit Gerhard Liebmann und Julia Koschitz.

Aus der Dokumentarsparte indes wird Ruth Riesers Projekt "Auslegung der Wirklichkeit" gefördert, bei dem die Regisseurin den 98-jährigen Georg Stefan Troller porträtiert, während Verena Soltiz und Arash T. Riahi in "Girls & Gods" die Diskrepanz zwischen Frauenrechten und der Religion beleuchten. In "Vienna Calling" errichtet Philipp Jedicke der aktuellen Wiener Musikszene mit Größen wie Bilderbuch, Wanda oder Voodoo Jürgens ein Monument, während Dokumeister Nikolaus Geyrhalter wieder einmal das Werk zur Stunde dreht. "Stillstand" heißt sein neues Projekt, in dem der Wiener seine Heimatstadt im Corona-Lockdown porträtiert, aber auch die langfristigen sozialen Auswirkungen des Covid-Jahres betrachtet. (APA)

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