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Ab Karsamstag – freiwillige Selbstbeschränkung im Verkauf von zahlreichen Non-Food-Artikeln © APA/Helmut Fohringer

Alessandro Wolf, Lidl

© APA/Helmut Fohringer

Alessandro Wolf, Lidl

Redaktion 06.04.2020

Ab Karsamstag – freiwillige Selbstbeschränkung im Verkauf von zahlreichen Non-Food-Artikeln

Die fünf großen Lebensmittelhändler beschränken sich ab Karsamstag, 11. April 2020, freiwillig im Verkauf ihres Non-Food-Sortiments

WIEN. Die CEOs der fünf großen Lebensmittelhändler, Marcel Haraszti von Rewe, Gerhard Drexel von Spar, Horst Leitner von Hofer, Alessandro Wolf von Lidl und Xavier Plotitza von Metro, einigten sich auf einen Solidaritätsakt mit den vielen Non-Food-Händlern, die derzeit im Zuge der Corona-Beschränkungen nicht geöffnet sein dürfen.

Die genannten fünf großen Lebensmittelhändler beschränken sich ab Karsamstag, 11. April 2020, freiwillig im Verkauf ihres Non-Food-Sortiments. Sie wollen damit ein Signal und einen Akt der Solidarität setzen.

Die fünf Handelsbosse unisono: „Wir wollen mit diesem Akt der Solidarität zum Ausdruck bringen, dass wir keinesfalls die Notlage von vielen Non-Food-Geschäften, die derzeit nicht geöffnet sein dürfen, ausnutzen und schränken daher von uns aus große Teile des Non-Food-Sortiments im Direktverkauf ein.“ Direktverkauf bedeutet, dass die betroffenen Non-Food-Artikel ab Karsamstag, 11. April 2020, nicht mehr in den Geschäften zu erwerben sein werden. Onlinebestellungen sowie Hauszustellungen sind von diesen Beschränkungen ausgenommen.

Die genannten Warengruppen sind
• TV-Geräte

• Computer (nicht jedoch Zubehör)

• Fahrräder und E-Bikes

• Navigationsgeräte

• Elektrogroßgeräte wie Waschmaschinen, Wäschetrockner, Kühlschränke, Gefrierschränke, Herde, Geschirrspüler

• Heimwerker-Großgeräte

• Möbel inkl. Gartenmöbel

• Damen-, Herren- und Kinderoberbekleidung

• Sportbekleidung

• Babybekleidung

• Autozubehör

• Malerbedarf

• Pools und Poolzubehör

• Fitness-Großgeräte

Dazu Peter Buchmüller, Obmann der BundesSparte Handel in der Wirtschaftskammer Österreich: „Ich bin sehr froh über diese Lösung und respektiere sehr diese freiwillige Selbstbeschränkung der großen Lebensmittelketten in unserem Land. Die Situation ist für uns alle enorm schwierig, weshalb dieser Akt der Solidarität ein sehr positives Signal an die tausenden KollegInnen, die derzeit ihre Geschäfte nicht offen halten dürfen, darstellt. Ich hoffe natürlich, dass die Bundesregierung schon bald wieder in der Lage sein wird, die Schließung beim Großteil des heimischen Handels aufzuheben und wir schrittweise dem Normalzustand wieder näherkommen.“ (red)

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