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Almdudler & Alpenverein mit Peter Habeler für „Saubere Berge“ © Roman Königshofer
© Roman Königshofer

Redaktion 21.06.2023

Almdudler & Alpenverein mit Peter Habeler für „Saubere Berge“

WIEN / MÜRZTAL.  „Seit mittlerweile 14 Jahren ist uns kein Weg zu weit, um auf den Schutz der österreichischen Bergwelt aufmerksam zu machen. Auch in diesem Jahr soll die gemeinsame Gipfelbesteigung unsere Aktion „Saubere Berge“ in Erinnerung rufen. Müll darf einfach nicht am Berg bleiben“, erklären Ingrid Hayek, Vizepräsidentin des Alpenvereins, und Almdudler Geschäftsführer Gerhard Schilling. Die diesjährige Route führte die Wandergruppe in die Steiermark: Über die moderne Voisthalerhütte ging es auf den Gipfel des Hochschwabs (2.277 m), den höchsten Berg der Hochschwabgruppe. „Die wunderschöne österreichische Berglandschaft sorgt das ganze Jahr für Begeisterung und Erholung bei Jung und Alt aus Österreich und dem Ausland. Umso wichtiger ist es, unser gemeinsames Engagement mit der Unterschrift auf dem „Manifest der Sauberen Berge“ erneut zu besiegeln“, so Hayek und Schilling unisono.

Durch Vorbildwirkung das Bewusstsein schärfen & Verantwortung übernehmen
Dank der Initiative „Saubere Berge“ werden landesweit Alpenvereinshütten mit Spendern für umweltfreundliche Öko-Müllbeutel ausgestattet, die alle Wanderer*innen und Bergsteiger*innen kostenlos benutzen können. Extrembergersteiger und Alpinlegende Peter Habeler unterstützt als Schirmherr seit der Gründung diese Initiative „Wir wollen alle Bergliebhaber*innen dazu anregen, entstandene – sowohl die eigenen als auch fremde – Abfälle wieder mit ins Tal zu nehmen. Denn jeder Einzelne übernimmt Verantwortung, wenn er draußen unterwegs ist. Als jemand der besonders viel und gerne in den Bergen unterwegs ist, möchte ich hier mit gutem Beispiel vorangehen und andere Naturliebhaber*innen dafür begeistern.“ „Naturschutz und Klimaschutz gehen Hand in Hand. Das Sauberhalten der Berge ist unerlässlich, damit unsere schöne Landschaft weiterhin Ort der Erholung und des Krafttankens bleibt. Weil die Alpen aufgrund des Klimawandels sowieso schon sehr gefährdet sind, ist es wichtig den Müll wieder mit vom Berg zu nehmen“, bekräftigt Almdudler Geschäftsführer Gerhard Schilling. Ingrid Hayek, Vizepräsidentin des Alpenvereins, teilt diese Ansicht: „Wir wollen das Bewusstsein schärfen, unnötigen Müll erst gar nicht auf den Berg mitzunehmen und aufzeigen was es bedeutet, wenn Müll am Berg tatsächlich verrotten müsste – was teilweise gar nicht möglich ist. Wir alle müssen rücksichtsvoll mit unserer schönen Landschaft umgehen.“

Müll darf nicht am Berg bleiben
Almdudler ist österreichisches Lebensgefühl in der Flasche und dieses Gefühl ist untrennbar mit der Natürlichkeit der heimischen Bergwelt verbunden. Almdudler hat sich deshalb auch dem Schutz der österreichischen Alpen und Almen verschrieben und pflegt mit dem Alpenverein schon viele Jahre eine enge Partnerschaft. Aus dieser ging 2010 die vom Alpenverein initiierte und dann gemeinsame Aktion „Saubere Berge“ hervor, die sämtliche Alpenvereinshütten mit umweltfreundlichen Müllsackspendern ausstattet. Die kostenlosen Öko-Sackerl stehen allen Bergliebhaber*innen kostenlos zur Verfügung. „Seit der Geburtsstunde im Jahr 1957 ist Almdudler mit seinem einzigartigen Geschmackserlebnis aus natürlichen Alpenkräutern zum wahren Original und österreichischen Nationalgetränk geworden – ein wichtiger Grund die Kostbarkeiten der heimischen Alpenwelt zu schützen“, betont Schilling. „Wir sind sehr froh, mit Almdudler einen starken und authentischen Partner zu haben, der sich dieses Themas annimmt und mit seiner großen Fan-Gemeinde auch die Möglichkeit hat viele Menschen zu erreichen“, freut sich Hayek. Viele Naturliebhaber*innen wissen nicht, was Müll in der Natur anrichtet, wenn man ihn achtlos wegwirft. „Oft werden Essensreste, wie z.B. Bananenschalen oder Apfelreste, in der freien Natur zurückgelassen, weil man glaubt der natürliche Abfall würde sich wieder rasch von selbst zersetzen. Dem ist aber nicht so: Fruchtschalen und -reste brauchen bis zu sieben Jahre, bis sie von der Natur verwertet werden und sind für viele Tiere gefährlich“, erklärt Hayek.

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