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ARGE Heumilch zieht positive Bilanz © ARGE Heumilch

Christiane Mösl, Geschäftsführerin der ARGE Heumilch, und Obmann Karl Neuhofer ziehen für 2021 eine positive Bilanz.

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Christiane Mösl, Geschäftsführerin der ARGE Heumilch, und Obmann Karl Neuhofer ziehen für 2021 eine positive Bilanz.

Redaktion 02.02.2022

ARGE Heumilch zieht positive Bilanz

2021 wurden 520 Millionen Kilogramm Heumilch verarbeitet, der Mehrwehrt für Heumilchbauern betrug 33 Millionen Euro. Damit konnte ein wesentlicher Beitrag zur Stärkung der heimischen Landwirtschaft geleistet werden.

INNSBRUCK. Für das abgelaufene Jahr zieht die ARGE Heumilch eine positive Bilanz. Insgesamt wurden 520 Mio. kg Heumilch verarbeitet. Der Heumilchzuschlag lag bei rund sechs Cent je Kilogramm, bei Bioheumilch waren es sogar 17 Cent pro Kilogramm. „Der Mehrwert für unsere Bauern betrug 2021 mehr als 33 Millionen Euro, und wir konnten Heumilch dank umfassender Vermarktungsaktivitäten gemeinsam mit den Molkereien und Käsereien, dem starken Konsumentenvertrauen und der Kooperationsbereitschaft des Lebensmittelhandels weiter erfolgreich als Nischenprodukt positionieren“, berichtet Karl Neuhofer, Obmann der ARGE Heumilch. „Damit konnten wir einen wichtigen Beitrag zur nachhaltigen Sicherung der österreichischen Heuwirtschaft leisten.“

Die Vermarktungsoffensive und die hervorragende Arbeit der Heumilchbäuerinnen und -Bauern sowie der Verarbeiter wirken. Das bestätigt auch eine aktuelle Konsumentenumfrage. „Wir freuen uns, dass die Bekanntheit von Heumilch und Heumilch-Produkten seit der letzten Studie 2019 um weitere fünf Prozentpunkte auf 87 Prozent geklettert ist“, erläutert Christiane Mösl, Geschäftsführerin der ARGE Heumilch. „Unsere gemeinsamen Anstrengungen zeigen Früchte und sind Auftrag, diesen erfolgreichen Weg zusammen weiterzugehen.“

Auch die Käuferreichweite konnte gesteigert werden: 2021 haben 75% der Haushaltsführer in Österreich Produkte aus Heumilch gekauft, was im Vergleich zu 2019 ebenso ein Plus von fünf Prozentpunkten bedeutet. „Zu den wichtigsten Kaufkriterien zählen die natürliche Fütterung, der gute Geschmack, die hohen Tierwohlstandards sowie die nachhaltige Wirtschaftsweise“, berichtet Mösl. Um dieses hohe Niveau zu halten, setzt die ARGE Heumilch auch 2022 auf eine breit angelegte Kampagne mit dem Fokus auf die nachhaltigen Kernthemen Artenvielfalt und Klimaschutz. Die Maßnahmen erstrecken sich dabei über die Kanäle TV, Print, Out-of-Home bis hin zu Online und Social Media.

ARGE Heumilch zieht EU-Förderung für den deutschen Markt an Land
Deutschland ist seit Jahren der wichtigste Exportmarkt für österreichische Heumilch-Produkte, vor allem für Käse – über 60% werden ins Nachbarland geliefert. „Unser klares Ziel ist es, Heumilch und Heumilch-Produkte bei unserem Nachbar noch bekannter zu machen und den Absatz weiter anzukurbeln“, erläutert Christiane Mösl die Pläne der ARGE Heumilch. Von großem Nutzen wird dabei eine Absatzförderung für landwirtschaftliche Erzeugnisse aus der EU sein. „Die nachhaltige Wirtschaftsweise der Heumilchbäuerinnen und -Bauern konnte die EU überzeugen, und wir erhielten den Zuschlag für ein Absatzprojekt, das zur Stärkung nachhaltiger Produkte vergeben wird“, bestätigt Mösl. „Damit sind wir in der Lage, für die nächsten drei Jahre verstärkt am deutschen Markt aufzutreten.“

Eine aufmerksamkeitsstarke Kampagne mit dem Fokus auf den Schutz von Artenvielfalt und Klima soll Heumilch auch in Deutschland als nachhaltige Milchsorte positionieren. Printanzeigen in zielgruppenspezifischen Medien sowie Online-Bannerwerbung, Social Media-Ads und Kurzvideos werden für Millionen Kontakte sorgen. Auffällige Out-of-Home-Werbung wie Infoscreens und Brandings von U-Bahn-Stationen in mehreren deutschen Großstädten runden das Maßnahmen-Paket ab. (red)

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