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Augenoptiker und Hörakustiker bleiben geöffnet © Gerald Lechner

Markus Gschweidl.

© Gerald Lechner

Markus Gschweidl.

Redaktion 20.01.2021

Augenoptiker und Hörakustiker bleiben geöffnet

Österreich startet in die Verlängerung des Lockdowns; Augenoptiker/Optometristen und Hörakustiker können in dieser Zeit weiterhin aufgesucht werden.

WIEN. Derzeit, im Jänner 2021, werden sogar mehr Kundenbesuche registriert als im vergangenen Frühjahr. „Die Erfahrungen des vergangenen Lockdowns haben gezeigt, dass die Menschen dringend die Dienstleistungen von Augenoptikern und Hörakustikern benötigen. Wir registrieren sogar mehr Kundenbesuche, als beim ersten Mal im Frühjahr 2020“, sagen Markus Gschweidl, Bundesinnungsmeister der Augen- und Kontaktlinsenoptiker, und Josef Riegler, Bundesinnungsmeister der Hörakustiker. „Das zeigt uns, wie wichtig es ist, dass Augenoptiker und Hörakustiker auch in dieser Zeit erreichbar sind, um gutes Hören und Sehen sicherzustellen.“

Die drei wichtigsten Gründe für einen Besuch: die Reparatur von kaputtgegangenen Brillen und Hörgeräten, die Auswahl neuer Brillen mit einer aktuellen Sehkorrektur und die Anpassung von Kontaktlinsen.

Auch von 25. Jänner bis 7. Februar geöffnet
„Wir stehen daher natürlich auch in der Verlängerung für alle Menschen zur Verfügung, die Fragen und Bedürfnisse haben“, so Gschweidl. Die Augenoptiker/Optometristen und Hörakustiker bleiben auch in der Zeit vom 25. Jänner bis 7. Februar geöffnet. Sie sind vom Betretungsverbot der Covid-19-Notfallmaßnahmenverordnung ausgenommen.

Wichtig ist allerdings das Befolgen einiger Regeln
· Abgesehen von den allgemeinen Hygiene- und Abstandsregeln wurde das Tragen von FFP2-Masken für Augenoptiker bzw. Hörakustiker und ihre Kunden auch bisher empfohlen. Jetzt ist das Tragen für Kunden im Handel verpflichtend. Mit diesen Masken sind auch kontaktintensivere Dienstleistungen, z.B. das Anpassen von Kontaktlinsen und Hörgeräten, möglich.
· Empfehlenswert ist die vorherige Terminvereinbarung per Telefon oder E-Mail. Einerseits wird damit vermieden, dass sich zu viele Menschen gleichzeitig im Geschäft aufhalten. Andererseits haben etliche Augenoptiker und Hörakustiker ihre Geschäftszeiten im Lockdown angepasst.

· Zu vermeiden sind auch weiterhin Besuche, die nicht unbedingt notwendig sind – zum Beispiel, aus rein modischen Gründen eine neue Brille zu kaufen.
„Das Verantwortungsbewusstsein unserer Betriebe und Kunden ist generell hoch; so können sich unsere Kunden auch in schwierigen Zeiten problemlos um ihr gutes Hören und Sehen kümmern“, fasst Riegler zusammen. (red)

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