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Brauerei Wieselburg spendet Alkohol für Desinfektionsmittel © Brau Union Österreich

(v.l.): Braumeister Christian Huber, Vizeleutnant Alfred Bergsmann, Produktionsleiter Markus Kaufmann, Vizeleutnant Herbert Zuschrott, Rekrut Matthias Heimann und Staplerfahrer Martin Pichler.

© Brau Union Österreich

(v.l.): Braumeister Christian Huber, Vizeleutnant Alfred Bergsmann, Produktionsleiter Markus Kaufmann, Vizeleutnant Herbert Zuschrott, Rekrut Matthias Heimann und Staplerfahrer Martin Pichler.

Redaktion 01.04.2020

Brauerei Wieselburg spendet Alkohol für Desinfektionsmittel

Aus einer 4.000 Liter Alkohol-Spende der Brauerei Wieselburg kann das Militärkommando Oberösterreich dringend benötigtes Desinfektionsmittel zur Handdesinfektion herstellen.

WIEN. Dank dem allgemeinen Trend zu alkoholfreiem Konsum sind in der Brauerei Wieselburg 4.000 l Alkohol vorhanden, den die einzige Entalkoholisierungsanlage der Brau Union Österreich am Standort Wieselburg den Bieren der AlkoholFreizone entzogen hat. Dieser Alkohol ist grundsätzlich genussfähig, kann aber in Zeiten wie diesen auch verwendet werden, um Desinfektionsmittel herzustellen.

„Wir wollen Verantwortung in der Gesellschaft übernehmen und rasch und unbürokratisch helfen. Dank unserer Entalkoholisierungsanlage können wir Alkohol zur Herstellung von Desinfektionsmittel zur Verfügung stellen“, so Christian Huber, Braumeister der Brauerei Wieselburg.

Hilfe für das Österreichische Bundesheer
Mit dem Gefahrenguttransport des Österreichischen Bundesheeres wurden die 4.000 l Alkohol direkt in der Brauerei abgeholt. Zwischen dem Militärkommando Oberösterreich und der Brau Union Österreich besteht seit 2018 eine Partnerschaft im „Netzwerk für Katastropheneinsatz in Oberösterreich“.

Am Fliegerhorst Vogler in Hörsching wird aus dem Alkohol Desinfektionsmittel zur Handdesinfektion hergestellt und vor Ort auch eingelagert, bis es benötigt wird. Durch die Beigabe von Reagenzien wie Methylethylketon oder Glyzerol, die normalerweise bei der Wartung von Luftfahrzeugen verwendet werden, kann dank einem Rezept der WHO ein Mittel zur Handdesinfektion gemischt werden.

Dieses Desinfektionsmittel ist aber nicht für den medizinischen Bereich bestimmt, sondern wird von den Soldaten verwendet, die zur Unterstützung des Gesundheitswesens und der Lebensmittelversorgung eingesetzt werden. Dadurch wird wiederum die Heeresapotheke entlastet.

„Der Alkohol aus der Brauerei Wieselburg ist eine wichtige Unterstützung für uns. Damit können wir selbst Desinfektionsmittel herstellen und werden rund vier Monate das Auslangen finden. Als Partner helfen wir zusammen und leisten gemeinsam einen wichtigen Beitrag, die Covid-19-Krise zu bewältigen“, begrüßt Militärkommandant von Oberösterreich, Brigadier Dieter Muhr, diese Kooperation. (red)

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