WIEN. Die Textilkette C&A hat im Geschäftsjahr 2015/2016 in Österreich weniger Umsatz gemacht, der Gewinn blieb aber stabil. Der Nettoumsatz sank auf 410 Mio. € - nach 414 und 417 Mio. € in den Jahren davor. Der Jahresgewinn erhöhte sich leicht von 6,4 auf 6,6 Mio. €.
"Wie schon im Vorjahr traf uns und andere die viel zu warme Witterung im Herbst, die das Wintergeschäft beeinträchtigt hat", so C&A-Zentral- und Osteuropachef Norbert Scheele. Der stabile Gewinn der Österreich-Tochter sei auf ein deutlich verbessertes Finanzergebnis und einen gesunkenen Personalaufwand zurückzuführen.
Als zweitgrößter Bekleidungshändler in Österreich kämpft C&A schon seit Jahren mit Billigkonkurrenz durch H&M, Zara, Primark & Co, konnte aber bisher seinen Marktanteil halten. Um Umsatzrückgängen entgegenzuwirken, hat C&A 2015/16 hierzulande rund 4,8 Mio. € in neue Filialen, Umbauten, Erweiterungen und Modernisierungen investiert. Für das laufende Geschäftsjahr 2016/17 werden die Investitionen in das Österreich-Geschäft deutlich erhöht. "Wir drücken aufs Tempo, was die Modernisierung der Verkaufsfläche oder die Übersiedlung an vorteilhaftere Standorte angeht. Nur so kann es gelingen, mehr Ertrag in der Fläche zu erzielen", so Scheele.
C&A verfügt in Österreich insgesamt über 133 Filialen und beschäftigt rund 2.100 Mitarbeiter. Laut dem C&A-Zentral- und Osteuropachef soll sich die Umsatzentwicklung 2016/17 der Österreich-Tochter erstmals seit ein paar Jahren "deutlich verbessern". (APA)
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