RETAIL
Deichmann plant trotz Coronakrise keine Standortschließungen © EPA Arno Burgi
© EPA Arno Burgi

Redaktion 06.07.2020

Deichmann plant trotz Coronakrise keine Standortschließungen

Kurzarbeit bereits wieder beendet - 2019 Umsatzplus von rund 9 Prozent auf 6,5 Mrd. Euro erzielt

ESSEN. Deutschlands größter Schuhhändler Deichmann spürt die Folgen der Coronapandemie. "Die Nachfrage ist in der Coronakrise etwas zurückgegangen, und der Bedarf hat sich verschoben. Wenn die Menschen im Homeoffice arbeiten, keine Partys feiern oder auf die Urlaubsreise verzichten, rückt auch die Mode etwas in den Hintergrund", sagte Heinrich Deichmann der "Westdeutschen Allgemeinen Zeitung".

Dennoch plant die Schuhkette keine Einschnitte im Filialnetz. "In der Coronakrise haben wir niemanden entlassen. Die Kurzarbeit, bei der wir für die betroffenen Beschäftigten auf 90 Prozent des Gehalts aufgestockt haben, ist wieder beendet. Wir planen auch nicht, wegen der Coronakrise Standorte aufzugeben", sagte der Unternehmer.

Das vergangene Jahr war nach Deichmanns Worten sehr erfolgreich für den Schuhhändler. "Wir haben weltweit einen Bruttoumsatz in Höhe von 6,5 Milliarden Euro erzielt. Das währungsbereinigte Umsatzplus liegt damit bei 9,1 Prozent." Weltweit habe das Unternehmen 183 Millionen Paar Schuhe verkauft, 2,8 Prozent mehr als im Jahr davor. "Auf diesem Fundament konnten wir auch die Coronakrise bisher meistern und die Arbeitsplätze sichern", betonte der Unternehmer. (red)

BEWERTEN SIE DIESEN ARTIKEL

TEILEN SIE DIESEN ARTIKEL