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Die Nah&Frisch-Kaufleute und ihre Mitarbeiter als Garant für die Versorgung in der Krise © Nah&Frisch
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Redaktion 02.04.2020

Die Nah&Frisch-Kaufleute und ihre Mitarbeiter als Garant für die Versorgung in der Krise

Alle Nah&Frisch-Kaufleute und ihre Mitarbeiter im Einsatz an 463 Standorten für die Menschen im Dorf.

WIEN. Die Nahversorgung in den ländlichen Gemeinden Österreichs läuft problemlos.  Nah&Frisch Geschäftsführer Hannes Wuchterl: „Viel wird jetzt zurecht von den Helden im Handel gesprochen, die jetzt Außergewöhnliches leisten müssen und sich auch Gefahren aussetzen. Dabei werden aber nur allzu oft die kleinen Kaufleute in ganz Österreich, ihre Familien und Mitarbeiter vergessen. Sie sind nicht nur im Geschäft für Ihre Kunden da, sondern sie liefern auch noch zu denen vor die Tür, die unbedingt zu Hause bleiben sollen. Und das auch außerhalb von Öffnungszeiten.“ 

Nach der ersten Welle der Hamsterkäufe am vorletzten Wochenende, die alle im Handel Tätigen vor große Herausforderung gestellt hat, haben sich die Umsätze inzwischen auf einem – bedingt durch das Wegfallen jeglicher Gastronomie – etwas überdurchschnittlichem Niveau stabilisiert. Die Lieferketten funktionieren problemlos, die Versorgung der Menschen im ländlichen Bereich ist zu 100% gesichert. Dank des Einsatzes der Verantwortlichen in den Großhandelshäusern, Kastner, Kiennast, Unimarkt und Wedl, der unzähligen Arbeiter in den Lagern und den Lkw-Fahren können die Nah&Frisch Kaufleute und ihre Mitarbeiter uneingeschränkt für ihre Kunden da sein.

Und nicht nur das. Oft gemeinsam mit Verantwortlichen in den Gemeinden sind zusätzlich zu bestehendem Nah&Frisch Lieferservice, Liefersysteme zur Versorgung alter und chronisch kranker Menschen entstanden.

Die Nah&Frisch Familie unterstützt selbstverständlich das Maßnahmenpaket der Bundesregierung zur Bekämpfung der Corona-Krise, auch eine Einschränkung der Öffnungszeiten am Abend.

Nah&Frisch-Geschäftsführer Hannes Wuchterl: „Nicht verstehen können wir allerdings, warum wir am Morgen unsere Öffnungszeiten einschränken sollen. Das ist eine Einschränkung, die in erster Linie die kleinen Kaufleute trifft, die den Umsatz der ersten Stunde am Morgen im Kampf mit den großen Ketten, auch besonders in diesen Tagen gut brauchen könnten. Menschen aus systemsichernden Bereichen, die sich sehr früh auf den Weg in die Arbeit machen müssen, können sich nun am Morgen nur noch schlecht versorgen. Das versteht niemand.

Zum Abschluss möchte ich noch einen Appell an die Medien, aber auch an die Verantwortlichen in Politik und Gesellschaft richten. Wenn wir über die Helden des Handels sprechen, dann lassen sie uns bitte nicht auf die kleinen Kaufleute vergessen, die gemeinsam mit ihren Familien und ihren Mitarbeitern nicht nur Großartiges leisten und dabei ihre Gesundheit riskieren. Vielmehr noch – ein Kaufmann, der erkrankt, muss sein Geschäft zusperren, mit allen Konsequenzen für seine Existenz, aber auch für die Versorgung im Ort. Bitte nicht auf die kleinen Kaufleute Österreichs vergessen, wenn wir – zu Recht – unsere Bewunderung und unseren Dank für die aufopfernden Leistungen im Lebensmittelhandel ausdrücken.“ (red)

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