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dm erhält ALC-Sonderpreis für Salzburg © Peroutka/DiePresse

Oliver Mitterlechner, Martin Engelmann, Nadja Djuric, Bettina Taxer und Manuela Kerschhaggl mit Karin Praniess-Kastner.

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Oliver Mitterlechner, Martin Engelmann, Nadja Djuric, Bettina Taxer und Manuela Kerschhaggl mit Karin Praniess-Kastner.

Redaktion 20.11.2019

dm erhält ALC-Sonderpreis für Salzburg

WIEN. Mit den ALC-Awards zeichnen die Tageszeitung Die Presse, der Kreditschutzverband 1870 und das Netzwerk PwC Österreich jährlich die besten Firmen des Landes aus. Zum dritten Mal wurde auch ein Sonderpreis pro Bundesland für unternehmerisches Engagement rund um Inklusion verliehen. Dieses Jahr darf sich dm über den ALC-Sonderpreis für Salzburg freuen. „Gelebte Vielfalt im Team ist uns bei dm ein großes Anliegen. Wir wollen allen Menschen gleichermaßen die bestmöglichen Chancen in der Arbeitswelt bieten. Der Preis ist eine große Ehre und zeigt, dass wir mit unseren Maßnahmen auf dem richtigen Weg sind. Es ist aber auch ein Anlass, bewusst neue Ziele zu setzen, um uns in Zukunft in vielen Bereichen den Idealen zu nähern, die uns rund um das Thema Inklusion leiten", sagt Martin Engelmann, Vorsitzender der dm Geschäftsführung, der die Auszeichnung gestern in der Alten Residenz entgegennahm.

Barrieren abbauen – Integration ermöglichen
Bei dm beginnt Integration nicht erst bei der Einstellung von Menschen mit Beeinträchtigung, sondern bereits bei der Bewusstseinsbildung und dem Abbau von Barrieren im Kopf bei bestehenden Mitarbeitern. „Wir bieten regelmäßig Workshops zur Sensibilisierung, um Hemmschwellen zu senken und gegenseitiges Verständnis zu fördern. Dabei geht es nicht nur um den Kundenkontakt, sondern auch um die interne Zusammenarbeit mit beeinträchtigten Kolleginnen und Kollegen“, berichtet dm Geschäftsführerin Petra Mathi-Kogelnik, verantwortlich für das Ressort Mitarbeiter. In der dm Zentrale wurde sogar eine eigene Anlaufstelle für Mitarbeiter mit Handicap und deren Teams geschaffen, um die Integration zu begleiten und Herausforderungen im Arbeitsalltag vorzubeugen. Durch den „mehr vom leben tag“ – ein zusätzlicher Urlaubstag, den dm seinen Mitarbeitern für soziales, kulturelles und ökologisches Engagement zur Verfügung stellt – bestehen darüber hinaus seit vielen Jahren Kooperationen mit verschiedenen Institutionen und Einrichtungen aus dem Sozialbereich und aus der Arbeit mit Menschen mit Behinderung, die weitere Berührungspunkte schaffen und zur Sensibilisierung beitragen.

Gelebte Diversität am Arbeitsplatz
Bei dm arbeiten sowohl Menschen mit sichtbaren Einschränkungen, zum Beispiel einer Gehbehinderung, als auch Menschen mit unsichtbaren Beeinträchtigungen wie Diabetes, einer Herzerkrankung oder psychischen Belastungen. „Die Zusammenarbeit mit Kollegen mit Handicaps geht oft mit Unsicherheit, Berührungsängsten oder Vorurteilen einher. Wer sich aber die Zeit nimmt und mit dem Thema beschäftigt, merkt schnell, wie unbegründet die Sorgen sind“, erklärt Mathi-Kogelnik. „Gelebte Inklusion setzt bei allen Beteiligten Potenziale frei. Es werden nicht nur Teamgeist und Zusammenhalt gestärkt, sondern auch soziale Kompetenzen enorm gefördert.“ Erst letztes Jahr wurde dm für diese Haltung in Tirol mit dem Siegel „Wir sind inklusiv“ ausgezeichnet: In der dm Filiale in Kufstein haben vier von sechs Lehrlingen, die dort gerade ihre Ausbildung absolvieren, Beeinträchtigungen unterschiedlicher Ausprägung. (red)

 

 

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