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durgol hat die putzigsten Helfer © durgol

Andreas Hunte, der Saubermacher im Schweizer Traditionsunternehmen Düring AG, nennt zwar keine Umsätze, steigert diese aber dennoch im Jahresvergleich.

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Andreas Hunte, der Saubermacher im Schweizer Traditionsunternehmen Düring AG, nennt zwar keine Umsätze, steigert diese aber dennoch im Jahresvergleich.

Redaktion 02.02.2018

durgol hat die putzigsten Helfer

Die Marke des Schweizer Familienunternehmens Düring AG beschränkt sich nicht aufs Entkalken.

WIEN. „Innovationen sind ein wesentlicher Bestandteil unserer Wachstumsphilosophie”, führt Andreas Hunte, Director Marketing, R&D, International Sales sowie Mitglied der Geschäftsleitung Düring AG, aus. Und: „Der Innovationsweg muss Schritt für Schritt erfolgen.”

Die aktuelle Neuheit der Schweizer ist ein Milchsystemreiniger für Kaffeevollautomaten. Der ist gleichsam ein Beispiel für die oft zelebrierte Symbiose von Reiniger/Entkalker plus Kaffeemaschine – die Marke durgol macht hier auch gern in Sachen Markenkooperationen (etwa mit Lavazza) sauber.
„Die teuerste Maschine hilft Ihnen nichts, wenn sie nicht regelmäßig gereinigt wird”, sagt Hunte. Zum Milchschaumsystem: Das sei bakteriell besonders anfällig, daher sollte man ihm täglich (bei halbwegs possierlicher Betriebsamkeit) ein Stamperl durgol gönnen.

Sauberes Wachstum

In Österreich ist der Markt für Entkalker stark, nämlich mit neun Prozent, im Wachsen. durgol als einer der Wachstums­treiber hat hier einen Marktanteil von mehr als 50% – und konnte die Marktführerschaft im vergangenen Jahr behaupten.

Damit einher gehen nette Sympathiewerte: Laut einer Erhebung von Marketagent.com finden putzfreudige 44,8% die Marke sehr sympathisch; inklusive jener, die ihre Sympathie auf Normalmaß (sympathisch) geschraubt haben, sind es gar 85% durgol-Geneigte. Demgegenüber steht eine spontane, ungestützte Bekanntheit von 25,4% (+2,6%). „Es ist uns gelungen, in Österreich eine nahezu vollständige Distribution aufzubauen”, sagt Erich Nepita, mit Conaxess Trade Austria langjähriger Kooperationspartner der Marke. Ein Wachstum konnte dabei gleichmäßig über alle Vertriebskanäle erzielt werden, wobei derzeit auf die Supermärkte rd. 40% des Umsatzes, auf die Diskonter rd. 25% entfallen.

Universell & speziell

Seit 1951 produziert das Familienunternehmen in der Schweiz universelle wie auch anwendungsspezifische und materialschonende Spezialprodukte für den Einsatz gegen Kalk im Haushalt. Heute gehen vom Produktionsort im Schweizer Dällikon mehr als zehn Mio. Flaschen durgol im Jahr in über 40 Länder weltweit. Zum Sortiment zählen Produkte für alle Entkalkungsfragen im Haushalt – für Wasserkocher, Filterkaffeemaschinen, Kaffeevollautomaten, Kapsel- und Kaffeepadsysteme, Siebträgermaschinen, Duschen und Armaturen. „Wir wollen unseren Marktanteil aber in Richtung Reinigungsprodukte erweitern”, erklärt Hunte. Eingedenk der Tatsache, dass der Handel nur zehn von 100 Neuheiten listet – und davon nur eine Bestand hat –, wartet durgol mit der nächsten Innovation bis 2019. (nov)

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