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Fünf Jahre Shöpping © Österreichische Post AG

Die aktuelle shöpping-Oberfläche.

© Österreichische Post AG

Die aktuelle shöpping-Oberfläche.

Redaktion 07.04.2022

Fünf Jahre Shöpping

Vom Start-up zu Österreichs bekanntesten Marktplatz.

WIEN. Am 5. April 2017 – also vor fünf Jahren – hat die Österreichische Post den Online-Marktplatz shöpping ins Leben gerufen. Was damals als Start-up mit 60 Händlern und 500.000 unterschiedlichen Produkten gestartet ist, hat sich heute zum bekanntesten Online-Marktplatz Österreichs entwickelt – mit rund 2.000 Händlern und über drei Mio. Produkten. Jeden Monat greifen mehrere Hunderttausend Österreicher auf shöpping zu.

„In Österreich kommen 70 bis 80 Prozent aller E-Commerce-Pakete aus dem Ausland, damit stehen wir in Europa an der Spitze. Andere Länder zeigen, dass der nationale Handel sehr wohl konkurrenzfähig ist und selbst zu einem starken Player werden kann. Diesen Trend haben wir bereits vor fünf Jahren erkannt und daher erfolgreich einen rot-weiß-roten Online-Marktplatz für heimische Händler gegründet“, so Robert Hadzetovic, Geschäftsführer shöpping.

Die Bedeutung eines heimischen Online-Marktplatzes hat shöpping – allen Unkenrufe zum Trotz – spätestens im Frühjahr 2020 bewiesen, als im ersten Lockdown der Covid-19-Pandemie die Online-Bestellungen durch die Decke gingen und internationale Lieferketten unterbrochen waren. Viele Händler und Konsument suchten nach einer raschen regionalen Alternative – und wurden damit zu Kunden von shöpping.

Unternehmen profitieren von einem einfachen Onboarding und einem kostenlosen Setup, eine Provision wird erst bei einem konkreten Verkauf fällig. Kunden werden regionale Anbieter mit kurzen Lieferwegen innerhalb Österreichs angeboten, die Pakete werden CO2-neutral mit der Post verschickt, ab einem Bestellwert von 33 € pro Händler ist der Versand kostenlos.

"Ohne Shöpping gäbe es unsere Firma nicht mehr"
Ein Best Practice-Beispiel für das Verkaufen über shöpping ist die „Spielzeugwelt Graz – Weiz“, ein 1930 gegründetes Traditionsunternehmen, das mittlerweile in der vierten Generation geführt wird. Das Spielzeuggeschäft mit Sitzen in Graz und Weiz bietet eine große Auswahl an Spielwaren für jedes Alter, neben einem Paradies für große und kleine Lego-Fans ist die Spielzeugwelt auch die größte Carrera-Händlerin in Österreich.

„Zur Spielwaren-Hochsaison an Ostern und Weihnachten habe ich bis zu 450 Pakete am Tag verschickt. So konnte ich die Waren aus meinem Geschäftslager abverkaufen, als ich wegen Corona mein Geschäft schließen musste. Ohne die Möglichkeit, über shöpping zu verkaufen, gäbe es unsere Firma heute nicht mehr“, erklärt Gerhard Nitzlnader, Geschäftsführer der Spielzeugwelt Graz - Weiz. Und: „Durch shöpping habe ich zahlreiche neue Kunden dazugewonnen, die jetzt regelmäßig bei mir bestellen. Meine Kunden lieben shöpping und bestellen immer wieder.“

Qualitätsoffensive: Shöpping wird noch besser
In den vergangenen fünf Jahren hat shöpping viel investiert und laufend seine Systeme verbessert. So wurde erst im vergangenen Sommer 2021 eine neue Oberfläche gelauncht, die die Bedienung sowohl mobil als auch am Desktop noch angenehmer macht. Weitere Verbesserungen, wie etwa den Ausbau der Serverkapazitäten oder der Zahlungsprozess, finden mitunter unbemerkt von den Augen der Nutzer statt. Für 2022 hat sich shöpping einen deutlich wahrnehmbaren Fokus gesetzt: die Servicequalität der Händler.

„Der Online-Einkauf steht und fällt mit dem Service. Die Post kann in über 97 Prozent aller Fälle ein Paket schon am nächsten Tag zustellen; diese Geschwindigkeit wird von den Online-Shopper auch erwartet. Wir werden Händler nun verstärkt unterstützen, um die Qualität ihres Angebots bei Sortiment, Produktdarstellung und -beschreibung, Preisen und auch Lieferzeiten zu verbessern. Das führt schlussendlich zu einem positiven Einkaufserlebnis der Kunden – und damit zur nächsten Bestellung“, so Hadzetovic. (red)

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