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Gelb-grünes Jubiläum © Österreichische Post.

(v.l.): Peter Umundum, Vorstand Paket & Logistik, Generaldirektor Georg Pölzl und Walter Oblin, Generaldirektor-Stellvertreter und Vorstand Brief & Finanzen.

© Österreichische Post.

(v.l.): Peter Umundum, Vorstand Paket & Logistik, Generaldirektor Georg Pölzl und Walter Oblin, Generaldirektor-Stellvertreter und Vorstand Brief & Finanzen.

Redaktion 15.06.2021

Gelb-grünes Jubiläum

Die Post stellt seit zehn Jahren klimafreundlich und CO2-neutral zu.

WIEN. Egal ob Pakete, Briefe, Werbesendungen oder Printmedien: Als Pionierin in der Logistikbranche stellt die Österreichische Post schon seit dem Jahr 2011 alle Sendungen hierzulande CO2-neutral zu. Diesen hohen Standard erreicht die Post durch die Reduktion von Emissionen, der Erzeugung und dem Bezug von grünem Strom, dem Ausbau der E-Flotte sowie durch die Förderung von Klimaschutzprojekten. Dies wird jährlich vom TÜV Austria überprüft und die CO2-neutrale Zustellung durch Kompensation bestätigt. Anschließend übergibt die Post die beliebten „CO2-neutral zugestellt“-Zertifikate an ihre Geschäftskunden.

Im gelb der Post steckt viel grün
Vor zehn Jahren startete die Post die Initiative „CO2-neutral zugestellt“, um ihren ökologischen Fußabdruck schrittweise zu verbessern. Der Transport ist für das Logistikunternehmen der größte Hebel zur Reduktion von CO2-Emissionen. Die Zusteller stellen jährlich rund 4,8 Mrd. Sendungen an knapp 4,7 Mio. Haushalte und Unternehmen zu. Auf ihren Zustellwegen legen sie jährlich rund 115 Mio. km zurück und umrunden damit 2.900-mal den Äquator. Vor diesem Hintergrund arbeitet die Post schon seit zehn Jahren intensiv daran, ihre Transporte und die dafür benötigte Energie so umweltverträglich wie möglich zu gestalten. So verfügt die Österreichische Post aktuell über 2.100 E-Fahrzeuge, deren Anzahl laufend ausgebaut wird. Bei Neuanschaffungen steht die Umweltverträglichkeit im Vordergrund: Ab 2024 sollen ausschließlich E-Fahrzeuge für die Zustellung angeschafft werden. Bis 2030 wird die komplette Zustellung in Österreich mit E-Fahrzeugen oder alternativen Antrieben erfolgen, schon ab dem Spätsommer 2021 ist Graz die erste Großstadt Europas, in der die Post-Zustellung komplett CO2-frei stattfindet.

Die Post ist zudem grüne Energieerzeugerin: Auf Logistikzentren und anderen Gebäuden betreibt sie derzeit sechs Photovoltaikanlagen mit einer Leistung von rund 2,4 Megawattpeak (MWp). Zusätzliche Anlagen mit einer Leistung von 1,3 MWp sind in Planung, weitere 2,5 MWp mittelfristig zur Realisierung vorgesehen. Zugekauft wird nur grüner Strom aus Österreich.

Alle CO2-Emissionen, die derzeit noch nicht vermeidbar sind, werden durch die die Stilllegung von CO2-Zertifikaten aus anerkannten nationalen und internationalen Klimaschutzprojekten kompensiert.

Bereits über 200 Unternehmen
Die „CO2-neutral zugestellt“-Initiative kommt auch in der Gesellschaft gut an: 57% der Österreicher kennen die Kennzeichnung, wie Umfragen zeigen. Durch die CO2-neutrale Zustellung ihrer Sendungen wird auch die persönliche CO2-Bilanz der Kunden nicht belastet.

Geschäftskunden können ein Zertifikat anfordern, das die CO2-neutrale Zustellung aller ihrer Sendungen des Vorjahres bestätigt. Rund 720 solcher Zertifikate hat die Österreichische Post allein für das vergangene Jahr ausgestellt. Zudem können Geschäftskunden das „CO2-neutral zugestellt“-Logo für ihre Kommunikation nutzen.

Bedingt durch Covid-19, wird auf eine feierliche Übergabe der Zertifikate verzichtet. Stattdessen können sich alle Kunden ihr Foto von der „Verleihung“ selbst online erstellen. Dafür bietet die Post ein eigenes Online-Tool an, mit dem Kunden ihr Zertifikat downloaden sowie ein persönliches Foto erstellen können, das zur Firmenkommunikation rund um die CO2-neutrale Zustellung und für Social Media genutzt werden kann. Damit können die gewonnenen Einsparungen auch unter der eigenen Kundschaft bekannt gemacht werden. (red)

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