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Handel legte in drei Quartalen zu, Dienstleistungen stagnierten © APA/Helmut Fohringer
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Redaktion 06.12.2021

Handel legte in drei Quartalen zu, Dienstleistungen stagnierten

Dienstleistungssektor im dritten Quartal mit 11,3 Prozent Umsatzplus, Handel legte nominell um 8,1 Prozent zu.

WIEN. Der Handel in Österreich hat sich in den ersten drei Quartalen 2021 gegenüber dem coronabedingt schwachen Vorjahr deutlich erholt: Der Umsatz war um 11,2 Prozent höher als im Zeitraum Jänner bis September 2020, preisbereinigt legten die Verkäufe um 5,6 Prozent zu, teilte die Statistik Austria am Freitag, 3. Dezember 2021, mit. Die Dienstleistungsunternehmen verzeichneten lediglich ein Umsatzplus von 0,3 Prozent.

Die Beschäftigungsverhältnisse in Dienstleistungsunternehmen stiegen nur um 0,1 Prozent, im Handel nahmen sie um 0,6 Prozent zu.

Im 3. Quartal 2021 setzen die Dienstleistungsunternehmen um 11,3 Prozent mehr um als im gleichen Quartal des Vorjahres. Die Händler erzielten ein nominelles Plus von 8,1 Prozent, das entspricht inflationsbereinigt einer Steigerung von 0,8 Prozent.

Die höchsten Umsatzsteigerungen im Dienstleistungssektor verbuchten dabei die Bereiche "sonstige wirtschaftliche Dienstleistungen" (+19,9%), "Verkehr und Lagerei" (+14,1%) sowie "Beherbergung und Gastronomie" (+10,5 Prozent). Es folgten die "freiberuflichen, wissenschaftlichen und technischen Dienstleistungen" mit +7,9 Prozent sowie "Information und Kommunikation" mit +6,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.

Der Großhandel verzeichnete für Juli bis September 2021 ein Umsatzplus von 13,7%, damit einhergehend eine um zwei Prozent gestiegene Absatzmenge gegenüber dem 3. Quartal 2020. Der Einzelhandel erzielte einen nominellen Umsatzzuwachs von 2,3 Prozent, dies bedeutet ein konstantes Absatzvolumen. Ebenso bilanzierte der Kfz-Handel im Umsatzvolumen mit 1,3 Prozent positiv, real war das eine Abnahme von 1,4 Prozent. (red)

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