RETAIL
Ikea erhöht Mindestgehälter auf 1.800 Euro © Ikea

Ab sofort bekommen die Mitarbeiter von Ikea Österreich deutlich höhere Mindestgehälter.

© Ikea

Ab sofort bekommen die Mitarbeiter von Ikea Österreich deutlich höhere Mindestgehälter.

Redaktion 26.02.2018

Ikea erhöht Mindestgehälter auf 1.800 Euro

Schritt in Richtung gleiche Chancen.

VÖSENDORF. Passend zum Equal Pay Day am 27. Februar, erhöht nun Ikea die Mindestlöhne und -gehälter für alle Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen in Österreich auf 1.800 €. Damit setzt der Einrichtungsspezialist mit schwedischen Wurzeln ein deutliches Zeichen in Richtung Mitarbeiterzufriedenheit und gleiche Chancen.

Die Erhöhung der Mindestlöhne und -gehälter auf 1.800 € (Vollzeitbasis) gilt für alle Mitarbeiter von Ikea in Österreich – und für alle Arbeitsbereiche. Die Mitarbeiter bekommen das neue Gehalt/den neuen Lohn erstmals mit dem Märzgehalt ausbezahlt. Für die Geschäftsführerin von Ikea Österreich, Viera Juzova, ist dies ein weiterer Schritt in einer Reihe von Maßnahmen: „Als guter Arbeitgeber möchten wir Trends setzen. Wir haben in den vergangenen
Jahren Schritt für Schritt neue Anreize für unsere Mitarbeiter geschaffen. Die Erhöhung der Mindestlöhne ist der nächste logische Schritt“.

„Das Leben in Österreich ist sehr teuer geworden. Mit der Erhöhung der Mindestgehälter auf 1.800 Euro möchten wir – zumindest teilweise – Abhilfe schaffen“, erklärt Ikea Österreich Human Resources-Managerin Eszter Árvai den jüngsten Schritt. Betroffen von den neuen Mindestlöhnen und -gehältern sind alle bestehenden und neuen Ikea Vollzeit- und Teilzeit-Mitarbeiter sowie geringfügig Beschäftigte, die auf Vollzeitbasis unter 1.800 € brutto verdienen. Alle Mitarbeiter, die Teilzeit arbeiten, erhalten dieselbe Erhöhung aliquot. „Für gut die Hälfte unserer Mitarbeiter wird die von uns vorgenommene Erhöhung positive Auswirkungen haben“, so Árvai. Mitarbeiter, die bereit sind, als Führungskraft Verantwortung für andere zu übernehmen, bekommen schon bisher mehr bezahlt. (red)

BEWERTEN SIE DIESEN ARTIKEL

TEILEN SIE DIESEN ARTIKEL

Ihr Kommentar zum Thema