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Ikea Österreich unterstützt Forderungen des Klimavolksbegehrens © Ikea Österreich

Alpaslan Deliloglu, Country Manager und Chief Sustainability Officer Ikea Österreich.

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Alpaslan Deliloglu, Country Manager und Chief Sustainability Officer Ikea Österreich.

Redaktion 04.03.2021

Ikea Österreich unterstützt Forderungen des Klimavolksbegehrens

Ikea Österreich appelliert gemeinsam mit dem Klimavolksbegehren und österreichischen Unternehmen an den Umweltausschuss und fordert, zentrale Klimamaßnahmen zu setzen.

WIEN. Der Kampf gegen den Klimawandel kann nur gemeinsam gewonnen werden. Deshalb appelliert Ikea Österreich gemeinsam mit dem Klimavolksbegehren und österreichischen Unternehmen an den Umweltausschuss und fordert, zentrale Klimamaßnahmen zu setzen.

Die Entscheidung zum Klimavolksbegehren im Umweltausschuss steht unmittelbar bevor. Mit der Aussicht eines Mehrparteienantrags im Parlament sind die Chancen besser als je zuvor, wichtige Eckpfeiler für zentrale Klimamaßnahmen zu setzen. Ikea Österreich sieht sich in der Verantwortung als großes Unternehmen einen Beitrag zu leisten, weshalb Alpaslan Deliloglu, Country Manager und Chief Sustainability Officer Ikea Österreich, an die Abgeordneten des Umweltausschusses appelliert:  „Unsere Vision bei Ikea ist es, einen besseren Alltag für die Menschen zu schaffen. Doch der Klimawandel stellt für uns heute sowie für nachfolgende Generationen eine große Bedrohung dar. Um das Ziel der Klimaneutralität bis 2040 in Österreich zu erreichen, braucht es jetzt politische Maßnahmen und klare CO2 Reduktionspläne.“
Ikea unterstützt einerseits die Forderung des Klimavolksbegehrens, das Grundrecht auf Klimaschutz in der Verfassung zu verankern – ebenso wie die verfassungsrechtliche Festschreibung eines mit dem Pariser Klimaabkommen kompatiblen Gesamttreibhausgasbudgets im Klimaschutzgesetz im ersten Halbjahr 2021. Eine weitere wichtige Forderung ist das Ende der Finanzierung und der Subventionen von fossilen Infrastrukturen und fossilen Energien, bzw. die Ausrichtung vorhandener Förderungen nach strengen ökologischen Kriterien. Ikea Österreich möchte sich auch für eine flächendeckende Versorgung mit klimafreundlicher Mobilität in Österreich einsetzen.

Dazu gehört die Forcierung des Ausbaus erneuerbarer Energieträger in dem Maße, dass langfristig ausreichende Mittel zur Verfügung stehen, um den Ausbau nicht zu gefährden. Damit diese Forderungen umgesetzt werden können, benötigt es rasches Handeln, sagt Alpaslan Deliloglu:  „Wir bei Ikea haben uns das ambitionierte Ziel gesetzt, bis 2030 klimapositiv zu sein und somit mehr Emissionen einzusparen als unser Unternehmen und unsere gesamte Wertschöpfungskette ausstoßen. Doch den Kampf gegen den Klimawandel können wir nur gemeinsam gewinnen! Wir rufen die österreichische Politik dazu auf, jetzt die Weichen für eine klimafreundliche Zukunft und Wirtschaft zu stellen und unterstützen daher die Forderungen des Klimavolksbegehrens.“  (red)

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