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Ikea spendet Möbel für Flüchtlingslager © Ikea Öst.
© Ikea Öst.

Redaktion 17.09.2020

Ikea spendet Möbel für Flüchtlingslager

Der Möbelhändler setzt sich für die Aufnahme von Kindern aus griechischen Flüchtlingslagern ein.

WIEN. Als Teil der Vision von Ikea, den vielen Menschen zu helfen, steht vor allem in der aktuellen, dramatischen und dringlichen Situation eines im Vordergrund: Menschen in Not zu helfen. Daher kündigt Ikea an, die Möbel und Ausstattung der Unterkünfte für Flüchtlingskinder aus griechischen Auffanglagern zu spenden, sollten diese nach Österreich kommen dürfen. Und bezieht damit klar Stellung, um die Entscheidungsträger zu motivieren, einen humanen Beschluss zu treffen.

„Es wird Zeit, die Welt in das Zuhause zu verwandeln, das wir uns alle wünschen – ein Zuhause in dem alle gleichberechtigt sind und das Platz für alle bietet“, betont Alpaslan Deliloglu, Country Manager und Chief Sustainability Officer Ikea Österreich. Marken und Unternehmen wie Ikea müssen für die Dinge einstehen, die ihnen wichtig sind. Denn jeder und jede Einzelne kann einen Beitrag leisten. Umso bedeutender ist es, in Zeiten wie diesen, Menschen in Not zu helfen. „Sollten sich die Entscheidungsträger des Landes dazu entschließen, geflüchtete Kinder aus griechischen Auffanglagern nach Österreich zu holen, kündigt Ikea an, Möbel und Ausstattung für Unterkünfte zu spenden“, so Deliloglu. Damit möchte Ikea aktiv dazu beitragen, für die nächste Generation ein besseres Leben zu schaffen – und vor allem Kindern in Not ein schönes Zuhause zu ermöglichen. Als Hauptpartner für die Spende sind lokale Flüchtlingshilfe-Organisationen wie Caritas, Diakonie und Volkshilfe Österreich vorgesehen.

Unterstützung geflüchteter Menschen in aller Welt
Ikea engagiert sich seit Jahren aktiv, Flüchtlingen vor Ort und in Zielländern zu helfen und arbeitet dabei intensiv mit Hilfsorganisationen und NGOs zusammen. Ein Beispiel dafür ist die Partnerschaft mit der Jordan River Foundation. Bis 2020 wird man gemeinsam eine nachhaltige Existenzgrundlage für 400 Frauen schaffen. Darüber hinaus will die Ingka-Gruppe in 300 Einrichtungshäusern in 30 Ländern 2.500 geflüchtete Menschen durch Berufsausbildung und Sprachlerninitiativen unterstützen. Bei Ikea Österreich startet die Initiative im heutigen Geschäftsjahr. In Summe ist geplant, über 120 Flüchtlingen eine Ausbildung an allen Standorten von Ikea Österreich zu ermöglichen und so aktiv zur Integration in den Arbeitsmarkt beizutragen. In enger Zusammenarbeit mit UNHCR Österreich wird intensiv daran gearbeitet, dieses Projekt gemeinsam umzusetzen. Die Ikea Foundation stellt außerdem 100 Mio. € für Programme zur Verfügung, die Flüchtlingen und ihren Gastgemeinschaften helfen, ihr Einkommen zu verbessern und eigenständiger zu werden. Mit der 2016 gegründeten Hilfsaktion „Lets Play for Change“ unterstützt und schützt das Unternehmen Kinderrechte – insbesondere das Recht auf Spielen. Dabei arbeitet die Ikea Foundation stark mit Organisationen wie UNICEF zusammen und möchte so seinen Beitrag leisten, eine Welt mitzugestalten, in der Kreativität, Zuversicht und aktive Problemlösung gedeihen können. (red)

 

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