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Intersport peilt neuen Rekordumsatz an Intersport

Intersport peilt 11 Mrd. Euro Umsatz an.

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Intersport peilt 11 Mrd. Euro Umsatz an.

Redaktion 16.09.2015

Intersport peilt neuen Rekordumsatz an

Verkaufserlöse im ersten Halbjahr um 6,7 Prozent auf mehr als 5 Mrd. € gesteigert.

BERN. Der Schweizer Sportartikelhändler Intersport International setzt seine Rekordjagd fort. Im ersten Halbjahr steigerte der weltweite Branchenprimus den Detailhandelsumsatz um 6,7 Prozent auf über 5 Mrd. Euro. Für das Gesamtjahr betrachtet es Intersport-Chef Franz Julen als realistisch, erstmals die Umsatzgrenze von 11 Mrd. € zu übertreffen. Das wäre ein neuer Rekord. 2014 hatte Intersport International 10,5 Mrd. € umgesetzt. Die Sport/Lifestyle Franchise-Schuhkette The Athlete's Foot wuchs im ersten Halbjahr 2015 gar um 9 Prozent, wie Intersport am Mittwoch in einer Aussendung mitteilte. Im Gesamtjahr sei es realistisch, die Umsatzgrenze von 300 Mio. € zu überschreiten.

Der Megatrend Gesundheit, Fitness und Wellness, sowie der gute Winter im Jänner und Feber sind für Franz Julen die Hauptgründe dieser positiven Umsatzentwicklung Im Zuge seiner Expansion wird Intersport laut der Mitteilung in den nächsten zwölf Monaten erstmals Geschäfte in der Ukraine, Algerien, Indonesien und auf den Philippinen eröffnen. In der Ukraine hat Intersport mit Epicentr K, einer Betreiberin großer Verbraucher- und Baumärkte, einen Lizenzvertrag abgeschlossen.

 Bis Ende 2018 wird Epicentr K im ganzen Land 40 bis 50 Intersport-Geschäfte eröffnen. Die Ukraine ist somit das 45. Land, in das Intersport expandiert. Mit einem Detailhandelsumsatz von knapp 2 Mrd. €, 30.000 Mitarbeitern und 65 großflächigen Verbraucher- und Baumärkten ist Epicentr K in diesem Bereich klarer Marktführer in der Ukraine.

 Mit der Expansion in die Ukraine decke Intersport einen der letzten weißen Flecken auf der europäischen Landkarte ab, hieß es. Auch The Athlete's Foot setzt die Erweiterung mit Geschäftseröffnungen in Russland im Dezember 2015 sowie in Bolivien, Frankreich, Irland und Italien in der ersten Hälfte 2016 fort. (APA)

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